polit fakten & ansichten
THEMEN u.a. Krankenkassen,
Welche Parteien? Müll 2002
Die Schweiz: Ein Vorbild der EU?
BVG: Kann man so ein System verbessern?
Die Schweiz:
Das Helibarden Volk
Antworten von einigen Politikern,danke
Liebe Leser und Leserinnen
Wenn wir nicht über das Geschäft reden, haben wir auch noch ein wenig über das Thema Politik zu reden. Wenn es Sie nicht interessiert, bitte einfach wegwerfen.
Iris & Hans-Peter Widmer
Postfach 4317 - CH5000 Aarau, Fax,0627524860 oder 62
E-Mail:
wiap@widmers.infoWeb Seite: WWW.Kowi2.ch
| In dieser Ausgabe | |
| Was uns auffällt, uns bedrückt, und was verbessert werden sollte. |
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Wer wir sind? Eltern (47/39) von 3 Kindern, Caroline, Jimmy und Sven. Klein - Unternehmer - Ehepaar, 2 Kinder arbeiten und lernen schon bei uns und auf den Dritten freuen wir uns.
Wir selber waren in ca. 50 Ländern teilweise auch beruflich tätig.
Achten daher alles Gesehene
Krankenkassen 2002
Nun, es scheint nicht nur so, es ist so, dass das Leben teurer wird. Noch vor wenigen Jahren war es günstiger und so kann heute auch viel mehr über Krankenkassen und Kosten gelesen werden, worüber man auch mal laut nachdenken darf:
Wir zahlen über 800.-- Fr im Monat für unsere kleine Bande, 3 Kinder und 2 Erwachsene. Viele Leute ärgern sich, man könnte meinen, dass die Ärzte die Verbrecher sind, sind sie es wirklich?
(Wir glauben es nicht, denn so viel reicher können die Ärzte in der kurzen Zeit nicht geworden sein, wie die Prämien gestiegen sind!)
Hier bitten wir im Zuge der Lohngestaltung 2002, wo man erkennt, dass vor allem kinderreiche Familien es nicht einfach haben, etwas zu tun.
Was? Ist egal, einfach etwas besseres als es heute der Fall ist!
Wir hätten Lösungen, die Vielen helfen würden, indem man
als erstes über die AHV ein halbes Prozent mehr verlangen würde. Das würde heissen, dass jemand mit 2 Mio. Jahreseinkommen CHF 10`000.-- in den Fond einbezahlt. Berechnet man die monatliche Lohnsumme der Schweiz, z.B. 2 Mio. Beschäftigte mit dem Durchschnittslohn von CHF 4'800.-- , so käme noch einmal eine Summe von CHF 48 Mio. monatlich zusammen.
Als weitere Quelle sollte die Mehrwertsteuer angezapft werden, indem man 1/4 Prozent für den gleichen Zweck der Kasse zuschiessen würde. Welcher Betrag da zusammenkommt ist auch sehr beachtlich!
Und natürlich wäre der Griff in die Armeekasse sehr lohnend.. Durch die Reduzierung der Armeeausgaben um 1 % könnte man dem Gesundheitswesen eine beträchtliche Summe beisteuern.
Die Rückverteilung an die Krankenkassen sollte so funktionieren: das Geld wird abhängig von der Anzahl der Versicherungsteilnehmer der jeweiligen Kasse zugeteilt. Ausserdem sollten die Altersjahre der Kassenmitglieder mitgezählt werden.
Bei dieser Situation würden eben Vielverdiener etwas mehr für die Wenigverdiener beisteuern was das Gesundheitswesen angeht und es wäre doch nicht so direkt wie in Schweden.
Soviel zum Thema Krankenkassen.
Welche Parteien?
Sind wir in der rechten Partei? Alle haben gute Ideen, alle tun auf Ihre Art etwas Gutes für das CH Volk. Alle sind mitverantwortlich, dass wir es in der Schweiz so haben, wie wir es heute haben. Nämlich ein sensationelles System, kein 2 - Gruppensystem wie Deutschland oder Amerika, oder ein System wie in Israel, wo man immer die Mehrheit braucht. Wir haben miteinander die Mehrheit, alle denken auf eine Art frei, alle können und dürfen der Partei das Ja - Wort geben die das jeweilig Richtige wählen und das ist auch gut so. Oft sagt man ja zu dem, was die Partei begrüsst und Ja zu dem, was die andere Partei begrüsst, Ja, das ist eben Freiheit. Uns ist das System angenehm, es ist sehr träge, hat es sehr schwer um etwas zu entscheiden. Doch wenigstens muss man hier nicht (weniger!) leugnen um die Wähler auf seine Seite zu ziehen, wie es in anderen Ländern manchmal nötig ist um die Wahl zu gewinnen. Also geben wir uns Mühe mehr zu verbessern als zu verschlechtern. Und das ist eine grosse Bitte an all unsere Politiker, weiterhin für das Volk zu denken und nicht an die eigene Tasche. (Wobei dies keine Anschuldigung ist, denn ich könnte wirklich nicht einmal ein Beispiel nennen.)
Müll 2002 ( Abfall )
Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, viele Länder besuchen zu dürfen. In über 40 Ländern
reiste ich herum, habe viel gesehen, von Australien, Argentinien, Brasilien, USA, allen skandinavischen Ländern, Angola, Russland u.s.w. Doch eines freute mich immer sehr, sobald ich den Schweizer Boden betrat, war ich sehr stolz, das sehr schöne, saubere Land Schweiz vorzufinden, es war immer ein Vergnügen die Heimat so schön sauber vorzufinden. Z.B bei einem längeren Aufenthalt in Bari, Süditalien, hatte ich mich dermassen geärgert, da mein Hotel in der Nähe einer Müllhalde war, das sitzt!
Nun in letzter Zeit fällt mir aber auf, dass wir in der Schweiz auf eine Situation zusteuern, die nachdenklich macht. Man erkennt, dass unsere Politiker wieder mal uns konsumierende Bürger erziehen wollen, mit dem klaren Hintergedanken, Geld einzusparen zulasten der Schönheit und zulasten der Umwelt.
Doch dabei wird eines übersehen, dass nämlich so wiederum kriminelles Handeln in den Menschen gezüchtet wird.
Langsam kommt einem beim Autofahren der Gedanke, soll ich in den Spiegel gucken ob einer hinter mir fährt und dann schnell die Scheibe auf und raus mit dem Müll oder soll ich wie früher den „Güsel" immer schön in einen Eimer werfen und dann noch zwischen 8 und 10 Fr. für einen 110 Liter Sack bezahlen? Denn, wo man hinguckt, wo man hinfährt, überall der Müll und man wird müde, ja man wird gleich auch unsauberer; wenn es alle Andern ja auch tun...
Ist das nötig? Wegen unserem Geiz? Zulasten der einst schönen Umwelt?
Beachtet man heute die Mülleimer auf jedem Parkplatz, dann ist es eine „Sauerei" rundherum. Geht man auf eine Raststätte, eine Schande, läuft man durch die Stadt, nochmals eine Schande! Wen wundert es? Man änderte ein perfektes System und die paar verantwortlichen "Oberschlauen" müssten heute eigentlich die Wälder selber reinigen als Strafe für eine der dümmsten Ideen, die dem Tourismus, der Bevölkerung, unseren Kindern und dem Grundgedanken einer sauberen Schweiz ein neues Image gab!
Und man fragt sich, ob nicht mitunter ein Teil der kriminellen Gedanken schon so gezüchtet wurden, denn wenn man immer mehr das Gefühl erhält, dass man langsam mehr und mehr in eine Ecke gedrückt wird, beginnt man gezwungenermassen sich zu wehren. Man glaubt nicht mehr an die da oben, denn man versucht doch wirklich, jedem Bürger das Geld auf alle Arten aus der Tasche zu ziehen, man wird arm und ärmer. Und noch wichtiger, das gute alte saubere Denken, einstmals mühsam gelernt, wird uns weggenommen, vernichtet und wie mit einem Radiergummi weggeputzt.
Es wäre nämlich ein leichtes, wenn die Behörden und die Kaufhäuser, Warenhäuser, etc. zusammensitzen würden und versuchten, alles, was Müll angeht, zu reduzieren. Sei es mit Abgaben, wieder verwendbaren Verpackungen oder gar keinen Verpackungen u.s.w.
Doch auch hier eine der grössten Bitten an unsere Politiker und jeden einzelnen Nichtpolitiker, setzt Euch zum Ziel, innert 3 Jahren die Müllsituation herbeizuführen wie wir sie vor 10 Jahren hatten. Bitte.
Garantiert wird die Einstellung der Leute wieder viel besser. Jeder bückt sich wieder, um Papiere, die herumliegen, aufzuheben. Doch heute wird man ja dafür doppelt bestraft, man muss zum Bücken auch noch die Entsorgung teuer zahlen.
Und wir würden unseren 3 Kindern noch so gerne das beibringen, wie es einmal war. Doch dann müssten wir ja bald selber eine Minimüllverbrennungsanlage bauen um nicht arm zu werden.
Die Schweiz das Vorbild der EU?
Nun die Rolle eines EU Vorbildes zu sein ist wahrscheinlich nicht einmal so schwer, denn die EU ist in einer Aufbauplanung , die die Schweiz ja schon viele Jahre hinter sich hat. Darum sollten wir heute bedachter nach Möglichkeiten suchen, um Verbesserungen zu erreichen. Nur so kann die EU sehen, wie man es machen könnte und auch wir könnten noch lernen, was wir verbessern sollten.
Das wäre sicher ein gutes Thema: zwei Tunnel zu bauen, ab Basel bis Chiasso, und das vors Volk bringen!
(Natürlich müsstet Ihr jetzt nicht fragen wie die Leute da fahren können!) so fast 300 Km unter dem Boden! Das Problem könnte gelöst werden, die Lösung wäre realisierbar mit den neuen Magnetsystem, welche der CH-Industrie für weit mehr als 20 Jahre Arbeit geben würde im Tunnel- und Fahrzeugbau.
BVG: Kann man so ein System verbessern?
Nun, ich ärgere mich immer wieder, wenn wir Leute älteren Semesters einstellen, die bei uns beginnen wollen, nachdem sie z.B. schon lange arbeitslos waren:
Weil der vorherige hohe Lohn als Grundbasis betrachtet wird auch für den neuen Job, denkt man gut darüber nach, so eine Person einzustellen.
Denn: Kosten uns ein über 50-Jähriger ab CHF 1'600.-- pro Monat
- 9 % Arbeitgeberbeitrag
- 9% Arbeitnehmerbeitrag
d.h. Jemand der CHF 5'500.-- brutto. verdient, bekommt auf die Hand ca. CHF 4'500.--. Uns kostet er aber über CHF 6'500.--. Die Woche mehr Urlaub noch nicht berücksichtigt,
Wo ist da die Vernunft der Lösung?
Würden die älteren Herren nun wie die Schweden nämlich sagen, wir wollen lieber einen Job und einen Lohn kassieren wie die Jungen z.B. CHF 4'000.-- , dann hätten die noch eine Chance. Beachtet man, dass die Herren bei einer Neueinstellung in den meisten Fällen nach wenigen Jahren dann sowieso in die Pension gehen, dann lohnt es sich nicht, solche noch einzustellen.
Hat da das BVG System nicht versagt? Hätte man da nicht besser eine andere Lösung gesucht?
Denn eines ist auch eine Tatsache, was wollen die Älteren heute überhaupt mit dem vielen Geld tun?
Der Erbschaft geben?
Den Sozialämtern geben, die dann die Altersheime damit zahlen?
Dass unsere Älteren sowieso sehr ungern Geld ausgeben, d.h. oft geizig sind, wenig ins Restaurant gehen, zeigt ja die Situation. Hinzu
kommt, wenn wir heute 3 Kinder haben, kosteten diese früher viel, doch, es wird immer billiger, langsam verdienen sie selber ihre Kleinlöhne von CHF 800.-- im Monat bei Lehrbeginn, das reduziert unsere Kosten als Eltern.
Darum eine grosse Bitte an unsere baldigen Pensionsleute, seid bitte nicht beleidigt über die Forderung, zu einem niedrigeren Lohn zu arbeiten. Betrachtet das nicht als Messlatte, wir wissen, wenn Ihr einen Job mit CHF 1'200.-- weniger annehmt, dass dann eben das BVG schlechter abschneidet, die AHV schlechter abschneidet, doch denkt an die Arbeit, es ist doch schön zu wissen, dass man gebraucht wird. Denkt daran, dass wir Unternehmer uns alle Ausreden ausdenken müssen mit Umstrukturierung u.s.w., damit man die Grosslohnbezüger freistellen kann. (Um auch Abwanderungsgedanken in günstigere Länder zu verdrängen)
Denkt daran, dass man mit dem Alter nicht besser wird. (geistig meistens, körperlich aber nicht).
Man erwartet eben für einen guten Lohn viel von Euch. Mit einem niedrigeren Lohn könntet ihr es nämlich auch etwas ruhiger nehmen. Weniger Stress, kein Herzinfarkt, mit ruhigem Gewissen den Urlaub geniessen ohne damit zu rechnen, dass nach dem Urlaub der Arbeitsplatz neu belegt ist!
Denkt auch daran, dass man als Kompensation die Frau zur Arbeit schicken kann, denn auch ihr schadet das gar nicht, etwas unter den Leuten zu tun, die z.B. fehlenden CHF 1'200.-- kann nämlich die Frau nach Hause bringen, dann hat man es kompensiert und erst noch eine glückliche und ausgeglichene Ehe. So muss man nicht das anhören, was die Frau über den Gartenzaun in Erfahrung bringen konnte. Entschuldigung, es ist alles etwas krass ausgedrückt, doch wir brauchen eine Umdenksituation zugunsten unserer ganzen Industrie, und wir wollen, dass unsere Kinder nicht das erleben müssen, was wir heute erleben, nämlich noch nicht 65-Jährige „gefrustete", "grämige" Arbeitslose die einen Job suchen. Danke
Die Schweiz das „Helibarden" Volk
Vor sehr vielen Jahren hatten wir einmal einer Sorte von Menschen unsere Meinung gezeigt. Man wehrte sich gegen Unterdrücker, man siegte sogar, man konnte sich durchsetzen. Aber mit wortlosen Methoden !
In der Zwischenzeit sind viele Jahre vergangen, sehr viele Jahre, man hat sich normalisiert, ein Kampf gegen Feinde durfte man (konnte man ) beenden. Die Feindbilder sind ausgestorben.
Es begann eine schöne Zeit. Unsere Vorfahren haben ab und zu noch Geschichten erzählt, wie sie für unser Vaterland kämpften; so erinnern wir uns nur noch an unseren Grossvater, wie er am Rhein für die Schweiz tätig war! Stolz erzählte er uns seine Taten und verdient hat er es, dass er es stolz sagen durfte, denn er tat es für uns und unsere Kinder.
Doch das ist heute Schnee von gestern.
Wer sind wir heute eigentlich, welches Blut ist heute noch in uns, ist noch etwas übrig geblieben von unseren Grosseltern? Können wir noch kämpfen? Können wir uns noch wehren? Nicht mit Waffen, sondern mit Worten, Taten und Vernünftigem.
Wenn wir heute lesen, wie bestimmte Medien mit den Leuten umgehen! Oder wenn wir auch sehen, wie die Behörden mit uns umgehen! Denkt man an die Steuervögte von damals! Die man mit den „Helibarden" abschüttelte! Sind die wieder da? Neu? Moderne? Auch die Polizei, dein Freund und Helfer, steht bald an jeder Ecke. Wenn nicht mit dem "Radarkästli", dann steht doch sicher bei jeder 50 Autobahnauffahrt eine Polizeigruppe und findet, wenn sie wollen, auch sicher immer einen Fehler? Vignette? Abgastest? Gurten an? Kein Natel am Ohr, Ausweis vergessen, u.s.w
Viel zu viel einst erkämpfte Freiheiten von unseren Grossvätern fehlen.
Wen wundert es dann, dass unsere Jungen langsam aber sicher wieder den Freiheitsdrang verspüren und mit Prügeleien (wirklich nicht den richtigen Methoden) auf die heutigen neuen Probleme, Misstände, Agressivmacherei aufmerksam machen. Es fehlt klar ein Konzept, damit unsere jungen Menschen glücklich sein können. Vergnügen, das mit Vernunft beigebracht werden kann. Nicht mit Nötigung oder solchen Dingen, sondern mit Freude sollen die Jungen neu Dinge tun, damit nicht nur noch "Playstations" oder Fernseher die Zukunft regeln. Wir sind verantwortlich, wir Alten und müssen uns an der Nase nehmen.
Schlusswort
Liebe Leser und Leserinnen: Entschuldigung, dass wir ein wenig Frust gegen unser System zu Tage bringen. Doch wir sind sicher, dass dieses Schreiben nicht viel bringt. Ganz sicher bewegt es die Politiker nicht, denn es gäbe zuviel Arbeit etwas zu ändern. Aber wenn nur unsere Kinder davon ernten können, und mittelfristig etwas bewegen für die Zukunft ihrer Kinder, das wollen wir heute versuchen, an unsere Kinder weiter zu geben. Formhalber halten wir aber fest, wir haben ein sensationelles System, wir dürfen "Motzen" und tun und lassen was wir wollen in Worten, (in Taten wird es schon schwieriger!). Doch wir sind auch müde geworden, viele sagen, was nützt es, wenn wir etwas sagen? Darum sagen wir heute einfach eines, helft mit, sagt was euch stört, nur so kommen wir weiter und verbessern die heute schon gute Situation.
Und denkt auch daran, Nachbarn sind Freunde, (das gilt auch für uns selber, meint ja nicht, dass wir da den Heiligenschein haben, wir müssen es auch lernen, wollen es aber noch besser lernen!) Kein Streit, akzeptiert einander, habt Respekt und kümmert euch nicht zuviel darum , wer die schöneren Blumen hat, oder wer das schönere Auto im Stall eingestellt hat. Man sollte eher mehr für einander dasein, nicht gegeneinander.
Da wir aber eben Schweizer sind, ist das gar nicht so einfach. Auch wir ertappen uns immer wieder, wie wir im Restaurant alleine am hintersten Tisch sitzen. Angst vorm Nächsten haben, ja kein Gespräch mit Dritten, Ruhe, die schöne Ruhe wollen wir.
Wollen wir das eigentlich?
Liebe Grüsse Iris & Hans-Peter Widmer Antworten von einigen Politikern,danke