Verein KFKOK Schweiz 

Kinder für Kinder ohne Krieg, Religionsunabhängig, Kids for Kids without war   Religion-independently, Humanitarian assistance, Humanitäre Hilfe

 

Konzepterstellung: Hans-Peter & Iris Widmer, Obersumpfstrasse 11 – CH 5745 Safenwil   Schweiz

 

Spitalkonzept   link zu ukrainSpitalKonzept01UkraineUkrainsich.htmisch text:

Pilotprojekt in der Ukraine (Transkarpatien)

Erweiterte Version vom 25.01.2005; nach Gespräch mit Herr Dr. Besek und Herr Beigel am 23.01.2005 - ersetzt die vorherigen Versionen

          

 

 

Kurzinformationen:

Amtliche Bezeichnung: Ukraine (Ukraina)

Bevölkerung: 48,4 Mio. (2001)

Fläche: 603 700 qkm

Hauptstadt: Kyiw (Kiew), 2,6 Mio Einwohner

Staatssprache: Ukrainisch

Präsident: Wiktor Juschtschenko
(seit Januar 2005)

Premierminister: interimistisch Julia Tymoschenko
(seit Januar 2005)

Parlamentsvorsitzender:
Wolodymyr Lytwyn (seit Mai 2002)

Außenminister: Kostjantyn Hryschtschenko (seit September 2003).

Die Ukraine ist mit einem Territorium von 603 700 km² flächenmäßig der größte Staat in Europa. Es grenzt an Rußland und Weißrußland im Osten und Norden, an Polen, die Slowakei und Ungarn im Westen sowie an Rumänien und Moldawien im Süden. Die Karpaten im Westen und das Schwarze Meer sowie das Asowsche Meer im Süden bilden eine natürliche Grenze.

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung Seite: 3

2. Förderidee humanitäre Unterstützung Seite: 4

3. Finanzierungsidee Seite: 5

4. Versicherungen Seite: 6

5. Medizinische Fragen Seite: 6

6. Heutiger Zwischenstand 21.01.2005 Seite: 6

7. Hospital System 1 aus bestehenden Gebäude Seite: 7

8. Mögliches Spitalinventar, das für uns bereit steht Seite: 8

9. Übersicht vorhandener Spitäler 1-10 Seite:

10. Kostenrohgerüst des Projektes Seite: 11

11. Budget , 5 Jahresplan Seite: 11    Link:

12. Spitalmaterial Spende in öffentliche Spitäler Seite:

13. Berichterstellung Seite: 14

14. Schlusswort Seite: 14

 

 

1. Einführung:

 

Das nachfolgend beschriebene Pilot Spitalkonzept: mit dem Ziel, es so ausgeklügelt zu gestalten, dass das Modell in andern Ländern und anderen Districten genau gleich angewandt werden kann. Event. kann eine gesetzliche Verankerung mit ein Thema sein, damit Behörden und Private beide vom Projekt einen Profit haben, dies, nebst der humanitären Aufgabe, welche im Konzept integriert ist.

Die Spitalanlage soll ungefähr aus nachfolgend genanntem bestehen.

Es soll die Variante einer Halbprivat und Privat Variante geprüft werden; d.h. beispielsweise, die obersten 2 Stöcke sehr exklusiv und die unteren Stöcke Mittelklasse.

OP und Infrastruktur zusammengelegt.

Bautechnische Merkmale: bei einem ev. Neubau

Abwasser und Zuwasser, Strom vorbereitet

Zwischenreservoir, Notwasserlösung

System 1 aus bestehendem Gebäude, System 2 Fertigbausystem

Das Konzept mit Fertigbauten wurde untersucht und die Finanzvorstellungen waren weit über dem von uns angedachten Budget. Es wurden Preise genannt die sehr stark negativ auf die Patienten hätten abgewälzt werden müssen, was unfair gewesen wäre. Daher hat man das Projekt weiter verfolgt und auf ein Konzept eines vorhandenen Spitals gesetzt. (Wobei in Vietnam ein neues Spital 15 Mio. USD. Kostet, was bei uns 150 Mio. kosten würde! Siehe Spitalbericht Vietnam auf unserer Webseite; ähnlich dürfte es in der Ukraine sein.)

Die Alternative in der Ukraine ist aber immer noch ein Neubau zwischen Ushgorod und Muchaschowo. Der Wettbewerb soll bis zum letzten Entscheidungstag da sein, damit die Voraussetzungen gut sind.

 

Folgend eine Variante, die uns von der Stadt Ushgorod angeboten wird:

Vorhandenes Gebäude (Photo unten) mit Kinderklinik und Geburtsabteilung

 

 

Dieses Spital soll schön renoviert werden mit baulichen Spezialitäten. Die Behörde will es zur Verfügung stellen.

Mögliche Spitalausrüstung aus 80-zig Bett Spital aus Deutschland

(siehe Beschreibung Punkt 8). Alternativ andere Varianten.

 

 

2. Förderidee - humanitäre Unterstützung

Das ganze Modell beinhaltet, dass man die öffentlichen Spitäler mit unterstützt. Ein beachtlicher Anteil soll in die Staatsspitäler fließen, in eine Nebenstiftung. Das Spital Center soll Umsatz abhängig Geld geben. Unser Bestreben ist 30% vom Umsatz und es sollen in erste Linie öffentliche Spitaleinrichtungen, Gebäudesanierungen, Verbesserungen u.s.w. finanziert werden. Allenfalls der Fond mitgestützt werden für die Härtefälle/Patienten aus den Provinzen und Stadtregionen die in der neuen Klinik behandelt werden müssen.

 

3. Finanzierungs-Idee:

 

2-3 % der Hochverdiener und Bargeldbesitzer schließen eine Versicherung ab und finanzieren mit. Im Vorfeld sollen die ersten Verträge abgeschlossen werden.

30 % des Mittelstandes machen ein Proformaversicherung mit minimaler Symbolprämie und helfen damit, die Mitfinanzierung zu tätigen. Es sollen Politiker, Direktoren, Hohes Kader u.s.w eingeschlossen werden. Diese Leute können dann wieder Verwandte mitversichern mit einer Prämie die einkommensabhängig und vermögensabhängig ist und noch festgelegt wird

Direkt Zahlungen der Leute, die heute kein Geld haben, aber die OPs dort finanzieren wollen mit Verwandten, können ein Modell finden. Ein Stiftungsfond soll aber für schwierige Fälle hier auch Leute aus der Provinz zulassen.

Ausländische Firmen, die ihre Leute da pflegen lassen wollen, zahlen eine Bereitschaftsprämie damit diese Direktoren, Ausländer u.s.w. da auch behandelt werden.

Es werden Operationen für das Ausland ausgeführt, damit man einem Wettbewerb aufbauen kann, um die Gesundheitskosten in Westländer zu senken. Es kann ein Krankenkassenmodell auch wie in der Schweiz entworfen werden wo die Krankenkassen Prämien günstiger sein können, wenn man gezielte Operationen in einem externen Spital machen lassen würde. Dadurch der Wettbewerb die Preise reduziert. D.h. wir werden versuchen ob Krankenkassen aus Europa am Pilotprojekt eine Mitbeteiligung sehen würden.

Mit Firmen verhandeln die aus dem Ausland kommen und z.B. vom Lohn der Leute 2 % Arbeitnehmer und 1 % Arbeitsgeber. Rückzahlung der Summe 50% wenn Angestellter 5 Jahre von seiner Firma weg ist.

Mit Konsulaten verhandeln, ob Interesse einzelner Länder

Mit CH prüfen ob Bürgschaftsvariante

Mit EU reden und prüfen ob Bürgschaftsvariante

Kann die Versicherung etwas beitragen? Bürgschaft prüfen

Kann eine Bank in Ukraine Bürgschaft machen die gilt in der Schweiz, damit CH Geld beschafft werden kann? prüfen

Sofi Situation prüfen

Exportgarantie prüfen

OBTG prüfen

Andere Stiftungen prüfen

Andere Variante prüfen

 

4. Versicherungen:

Es wird geprüft, ob eine Versicherung mitmacht. Wenn nicht, wird eine neue, eigene Versicherung aufgebaut, ev. mit einem Ukrainischen System. Event. suchen wir andere Auslandsorganisation, kann sogar sein, eine 2. Staat - Ukraine Lösung

 

5. Medizinische Fragen:

Da es keine Schleusen in der Ukraine gibt: Werden den Patienten vor der OP Antibiotika Schübe verabreicht?

Wie werden heute die reichen Patienten behandelt? Plaziert?

Wie hoch sind die Komplikationen Post Operativ?

Wie hoch ist Diabetes in Transkarpatien?

Wie hoch ist die Lebenserwartung Männer, Frauen?

Wie hoch ist das Risiko einer Operation – pre- und postoperativ?

Wie viele überleben % bei einer Operation? %?

Wie sieht es aus mit den Nierenkranken heute?

 

6. Heutiger Zwischen - Stand 21.01.2005

 

 

Weitere Maßnahmen und Ueberprüfungen:

1. Mit Behörden gutes Papier ausarbeiten damit man bald beginnen kann

2. Ev. Stiftung gründen

3. Mit Mobi Versicherungspartner aus Polen in Ukraine und verhandeln. Kosten Modell aufzeigen lassen. Alternativ Versicherung suchen.

4. Geld organisieren an div. Stellen ca . 40 Varianten prüfen

5. Aerzteteam zusammen stellen und Angestellte, sowie mit dem Ministerium Vertrag manchen, damit es keine Konflikte gibt.

6. Das Pilotprojekt weit in den Vordergrund stellen damit es wenige Hindernisse gibt.

7. In den nächsten Wochen Dr. Besek und wir nächsten Besuch in der Ukraine planen, damit der angestrebte Spital angesehen werden kann.

8. Spital Lieferung vom Bund Bewilligung nach Schenkungsvertrag fertig machen und an Dr. Serges Frau senden.

9. Offerten einholen für Baurenovation, 3 Konkurrenten anbieten lassen. Ev. je 2 Musterräume machen lassen und dann Qualität ansehen.

10. Architekt resp. Bauleiter prüfen, Fähigkeit, Kosten

11. Abklären: Bauvorschriften Schweiz, Wände? u.s.w.

 

 

 

7. Hospital System 1 aus bestehendem Gebäude

   
8.1 Jeder Raum / Zimmer soll:

m/2 gross sein (bei Altgebäude ev. kleiner)

jeder Raum mit einem Bett, aber alles bereit für 2. Bett

Alle Türen breit genug, damit man mit Bett ins Zimmer fahren kann

Jedes Zimmer eigener Wasseranschluss, eigenes WC, eigene Dusche

Auch alles Rollstuhlgängig

Einbauschränke vorsehen

Gute Raumisolation

Jedem Zimmer Platz für 1 Tisch, 4 Stühle

Gute Heizung und Klimasystem, Lüftung

8.2 Schwester Zimmer pro 10 Zimmer 1 Zimmer mit Ausguss
   
8.3 Gang: Lift für Spitalbett, Spitalgang so dass 2 Betten passieren können
8.4. Intensivstation
8.5. Aufwachraum
8.6 Operationssaal 1
8.7 Operationssaal 2
8.8. Vorbereitungsraum mit Schleuse
8.9. Sterilisationsraum
8.10 Röntgenraum 1
8.11 Röntgenraum 2
8.12 Ultraschall Abteilung
8.13 Raum für Dialyse - Maschine (Blutwäsche)
8.14 Gebärsaal mit Möglichkeit auch Operation ausführen zu können
8.15 MRI Raum vorbereitet
8.16 Gipsstation
   
8.17 Notfallaufnahmen so auslegen, dass man mit Ambulanz im Notfall einfahren kann in einen geschlossenen Raum, daraus aber auch das Notfall Ambulatorium machen.
8.18 Helikopter Landeplatz
   
8.19 Kühlraum
8.20 Piket- und Präsent Zimmer 4 Stk. mit je 2 Betten
8.21 4 Zimmer für Patientenangehörige und Ersatzzimmer
   

 

Allgemeines:

8.22 Kantine
8.23 Küche
8.24 Wäscherei
8.25 Speiseraum Patienten 1
8.26 Speiseraum Patienten 2
8.27 Kaffe
8.28 Restaurant
8.29 Aufenthaltsraum Raucher und Nichtraucher
   
   
8.30 Sauerstoff Speisung
8.31 Strom
8.32 Wasser, Abwasser
8.33 Lüftung, Klima System
8.34 Notstrom Aggregat
   
   

 

8. Mögliches Inventar das für uns bereit steht und käuflich erworben werden kann

   

Angebot einer kompletten gebrauchten Krankenhaus Ausstattung

 

Das angebotene Krankenhaus war bis zum 30.8.1999 in Betrieb, das heisst alle angebotenen Geräte und Ausstattungen sind nicht ausgemustert oder schadhaft, sondern wurden nach den geltenden deutschen Vorschriften gewartet und überprüft.

( regelmässige TüV- Untersuchungen, ect.) 

 

  Der Lieferumfang bestehend aus:
   
1 Chirurgie mit 2 Operationssälen
2 Innere Abteilung mit Endoskopie Urologie
3 Gynäkologie und Entbindungsstation
4 Säuglingsstation
5 Röntgenabteilung
6 Ultraschallabteilung
7 Bettenstation  mit 80 Betten
8 Notstrom Versorgung  ( komplett)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1a Operationsraum 1

Narkose ? Gas- Monitor

Blutdruck

Defibrator

Operations-Tisch

Grosse Operations-Leuchte

HF- Chirurgie

Kaltlichtquelle

Röntgenbildbetrachter

Langzeit  EKG Gerät mit angeschlossenem PC

Geeichte medizinische Waagen

Elektrische Sitzwaagen

1b Operationsraum 2

 Operationstisch, Doppel-OP-Leuchte  (fast neu gesamte Sterilisation (ohne Sterilisator), Patienten Monitor

5 Röntgenraum 1

Röntgengerät Jg .1996

Grosse Operations-Leuchte

  Röntgenraum 2

Röntgentische  neue Röhre ca. 6 Monate im Einsatz

  Ultraschall Abteilung

Ultraschall, Lichtgerät, Lichtquelle, Liege, Untersuchungsstuhl, Waschanlage, Desinfektor

  Gipsstation

Durchleuchtungsgerät ohne Speicher

  Geburtenstation

Kreisbett, CTG-Gerät, Wehenschreiber,  5 Infusionspumpen, Säuglingszimmer,  Säuglingsbettchen, Wärmebettchen, Fototherapie-Gerät.

   

Im zu verkaufenden Krankenhaus befindet sich im weiteren:

 ca .80 Betten

Aufsetzbettchen ( Kinderbettchen am Mutterbett)

Dazu passende mengen Bettwäsche

1 Unfalltransporter, Röntgenfähig

mehrere Infusionsständer

Mehrer Wärmelampen

Chirurgische Absauggeräte

Einbauschränke für  die gesamte OP  Ausstattung, Edelstahl

Blutleere  Gerät

Blutwärme Gerät

Narkosegerät   ( 1 x gross, 1 x klein)

Sauerstoffnotversorgung

Narkosegerät   ( 1 x gross, 1 x klein)

Sauerstoffnotversorgung

 

 

 

  Zusatzinformationen zu bereits aufgeführten Artikeln:

 

Röntgengerät Philips  ( Diagnostik 56)  inkl. Generator und TV ? Schrank

Durchleuchtung mit Zielaufnahme und Programmautomatik

 

Ultraschall Siemens mit Schallköpfen 2 St 3,5 Mhz, 1 St. Mhz, 1 x Vaginalsonde zusätzlich, Neupreis  10227.- Euro

 

Röntgenanlage, bestehend aus Rastertisch, Vertikaldiagnostik  ( RWS) Philips,  neuer Röntgenstrahler Philips 1 Jahr alt.

 

Gastroskop GIFXQ  mit LS 10 + Kaltlichtquelle inkl. Wagen

 

Narkosegerät Sulla 808 mit  Ventillog  inkl. Absaugung

 

Patienten Überwachungsmonitor  Honeywell inkl. aut. Blutdruck Messgerät

 

Anästhesie Gasmonitor Nelcor, Volummeter Trockeneinrichtung, Zubehör Sulla 808

 

Reanimationseinheit  Säuglinge, bestehend aus Inbukator, Wärmestrahler, Notfallbeatmung, tragbar, 2 x Flaschen a 3 Ltr, 2 x Druckminderer, 2 x Steckkupplungen, Narkosegerät Dräger Titus  inkl. Absaugung und Zubehör.

 

   

Notstrom Versorgung

 KVA 175, MAN  Dieselmotor  Typ D 2156 mit  204PSC, 1,500  U/min  Jg 1976,

Siemens Elektroaggregat , Typ LFC 4316, 400V, 260 A, 180 KVA bei 1500 U/min, bezogene Aufstellhöhe über 280 NN

   

Im weiteren:

 

Blutleergerät, Folienschweißgerät, fahrbare röntgenfähige Liege, Kreissbett, div. Liegen, OP-Schuhe, OP Kleidung, Op-Wäsche, div. Infusionspumpen, mehrere Narkosensysteme inkl. Absaugung, indirekte Beleuchtung über den Betten (ca. 25 div. Röntgenkassetten, Desinfektionsautomat für  Gastroskopie.

  Sowie weiteres reichhaltiges Zubehör, dass einem Krankenhausbetrieb sofort wieder zulässt. 

  

9. Kostenrohgerüst des Projektes

 

10. Budget , 5 Jahresplan    Link zu Budget  Rohentwurf:

 

11. Spitalmaterial: Spende an öffentliche Spitäler

 

Nachfolgend aufgelistetes Material haben wir freundlicherweise mit einem Schenkungsvertrag von der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vertreten durch die Logistikbasis der Armee (LBA), erhalten.

Wir sind dafür besorgt, daß dieses Material ordnungsgemäß an die verschiedenen von uns besuchten Spitäler, verteilt wird.

Spitäler 1 – 10, gem. nachfolgender Liste:

Material:

Total

Schenkung

Anzahl

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Reserve
Pos 1

Bett

100

30 40 10 20
Pos 2

Matratzen

100

30 40 10 20
Pos 3

Beh. Mat. Kiste

5

Pos 4

Binde elastisch 8cm x 2,5m

600

60 60 60 60
Pos 5

Einschlagtuch

180x150cm grün

100

10 10 10 10 10 10 10 10 10
Pos 6

Einschlagtuch

180x90 grün

200

20 20 20 20 20 20 20 20 20
Pos 7

Fingerhandschuhe

Vinyl 24cm

500

200
Pos 8

Gazebinde

Hydrop. 5cmx10m

100

25
Pos 9

Instrumentenschrank

1800x800x350 4Tür

2

1 1
Pos 10

Photometer DT60

1

Pos 11

Photometer Ektachem Enzyme DTSC

1

Pos 12

Verbände kombiniert

Hilfsstelle

13

Pos 13

Hettich

Rotana / P3500

1

Pos 14

Drucksterilisator

20

1 1 1 2 2 2 1 1 1 1 10

 

 

Klinik Beschreibung:

Alle aufgelisteten Kliniken haben wir besichtigt. Sie sind in 3 Reiseberichten

festgehalten. http://wiap.ch/KFKOK2004/KFKOKSofortmassnahmen.htm

 

 

Art der Klinik Ort: Anz.

Patienten

Anz.

Ärzte

Anz

Pflegeper

Klinik 1 Infektionsspital  auch für illegale Flüchtlinge Ushgorod 169 22
Klinik 2 Frauenklinik für werdende Mütter Ushgorod 1000
Klinik3 Langzeitspital, Krebs, Tumore  u.s.w Ushgorod 220 340 Tot Personal
Klinik4 Distriktspital  Ushgorod, Ukraine (Kantonsspital)

Onkologisches Dispensaire

Ushgorod 430 293 1000
Klinik5 Bezirkspital  Mukasowo, 45 Km von Ushgorod entfernt Mukaschowo 800 412 1600
Klinik6 TB Klinik

Turberkulosen

Ushgorod 400 46 140
Klinik7 Gynäkologie Ushgorod 50
Klinik8 Gebärspital Ushgorod Ushgorod 100
Klinik9 Psych. Klinik 500 33
Klinik10 Allgemeine Klinik: Perecin

20 Km v. Ushgorod

149 45-50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Berichterstellung

Durch Iris & Hans-Peter Widmer: gestützt auf Notizen, die bei den Besuchen gemacht wurden. Es ist möglich, dass nicht alles vollständig ist, bitte darauf hinweisen, wenn wir etwas ergänzen oder entfernen müssen. Siehe Webseiten Spitalberichte www.wiap.ch/Humanitaer_start.htm

 

Mit dabei bei Behördenbesuchen, Spitalbesuchen der Spitäler 1-10 waren: Herrn Rene Badertscher, Prof. Sergei, teilweise: Dr. Sven Besek, Frau Dr. Antonian, Herrn Marcus Beigel. Budget Pos 11. Erstellung: Marcus Beigel.

 

14. Schlusswort:

Warum gerade die Ukraine?

Werden sich vielleicht einige Leser fragen. Wir haben einen Schweizer Kunden, welcher einige Maschinen von uns hat und der seine Produktion erst nach Ungarn, später dann noch in die Ukraine verlagert hat. Die einst von uns gelieferten Maschinen produzieren nun in der Ukraine, in Ushgorod. Bedingt durch verschiedene Serviceeinsätze in Ushgorod lernten wir auch andere Leute kennen. Z.B. noch einen Schweizer den es in die Ukraine verschlagen hat. René Badertscher. Es entwickelte sich in kurzer Zeit ein reger Gedankenaustausch und so wurden wir auf die Missstände der Spitäler und des Gesundheitswesen aufmerksam gemacht. Einzelheiten dazu können auf unserer Webseite unter den Reiseberichten nachgelesen werden.

So ging es nicht lange und wir reisten nach Ushgorod, um die ersten Spitalbesichtigungen zu unternehmen. Es ist ja überhaupt nicht selbstverständlich, dass man „fremden" Leuten solche Institutionen zeigt, aber es wurde alles so gut organisiert, dass wir uns in kurzer Zeit ein eigenes Bild machen konnten. Und wirklich, was wir sahen (und auch riechen!) konnten, stimmte uns sehr, sehr nachdenklich. Laut Aussage der Weltbank ist die Ukraine das acht ärmste Land auf unserer Erde. (Das haben wir aber erst vor ein paar Tagen gelesen.) Wie kann man helfen? Es folgten weitere Besuche und Besichtigungen. In der Zwischenzeit haben wir uns mit einigen Leuten angefreundet. Dr. Sergei (Prof. und Leiter des Infektionsspitals) und seine Frau Dr. Antonia, Frauenärztin mit Klinik. Die beiden sind ein sehr zuvorkommendes Ehepaar und sind in diesem Spitalprojekt sehr engagiert. Ohne Mithilfe von Dr. Sergei hätten wir wahrscheinlich noch nicht so viel gesehen.

Zwischen den diversen Besuchen in der Ukraine und unserer Tätigkeiten in der Schweiz haben wir im Sommer 2004 nach Bern geschrieben, ob allenfalls überzähliges Spitalmaterial vorhanden wäre. Es kam uns zu Ohren, dass Armeespitäler in der Schweiz geschlossen werden. Tatsächlich, im November 04 wurde uns ein Schenkungsvertrag mit diversem Spitalmaterial, zugestellt. Die Details sind im Spitalkonzept aufgelistet. Dass das so unkompliziert läuft, hätte ich nie gedacht. Kompliment an unsere Regierung.

Wie kann man helfen? Irgendwann kam die Idee mit dem neuen Spitalkonzept. Wir sprachen darüber mit unserem Freund Dr. Sven Besek und dieser erklärte sich spontan dazu bereit, uns in die Ukraine zu begleiten. Das war im Herbst 04.

Warum ein Spitalprojekt?

Folgende Überlegungen machen wir: (Hier nur die Kurzfassung)

Wie kann man einer Bevölkerung helfen? Indem man Arbeitsplätze Vorort schafft.

Wie kann man Arbeitsplätze schaffen? Indem man neue Firmen ansiedelt.

Wie kann man neue Firmen davon überzeugen, dass gerade zB. Ushgorod in der Ukraine der richtige Produktionsplatz ist? Indem man versucht, ein Umfeld zu schaffen, wo man sich sicher und wohl fühlen kann.

Das Spitalprojekt soll auch den Einheimischen zeigen, dass man mit Innovation, Arbeit und Durchhaltevermögen etwas erreichen kann. Das stärkt das Selbstbewusstsein und das ist wiederum gut für weitere Investitionen in’s eigene Land.

Geld- und Sachspenden sind sicher gut und helfen kurzfristig das Elend ein wenig zu lindern. Aber auf Dauer müssen die Leute selber an einer Verbesserung ihrer Situation arbeiten. Ihnen dabei zu helfen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Irgendwo haben wir mal gelesen: Man muss den Leuten keinen Fisch bringen, man muss sie lernen zu fischen. Dieser Satz hat uns beeindruckt und wir erachten ihn ein wenig als Grundlage unserer Tätigkeiten in der Ukraine.

Wir haben uns bemüht, dieses Schlusswort so kurz wie möglich zu fassen. Wenn es Sie interessiert, etwas mehr über Land und Leute der Ukraine (Gebiet Ushgorod) zu erfahren, dann stellen wir Ihnen gerne den Link auf unserer Webseite zu.

 

kfkok@widmers.info   oder  wiap@widmers.info            link auf die Urainsiche