KFKOK 

                                        Kids for Kids without War –

                                        Religion-independently –

                                        Humanitarian assistance

Kinder für Kinder ohne Krieg -  Religionsunabhängig – Humanitäre Hilfe                                       

CH-5745 Safenwil  –  Schweiz – Suisse - Svizzero - Swiss

Phone:   ++ 41 62 752 42 60   Fax ++ 41 62 752 48 61

E-Mail: kfkok@widmers.info  WEB: www.kfkok.com

 

Bank: Raiffeisenbank Region Zofingen CH-5745 Safenwil                                  

Zu Gunsten: Konto 48650.06    

Verein KFKOK Schweiz, Obersumpfstr. 11, 5745 Safenwil

PC Konto Raiffeisenbank: 50-5311-2   -   Bankleitzahl 80721             

Mit Unterstützung vom DEZA                           

 

 

 

 

 

 

Odyssee in Uzhgorod (Ukraine)  (die; -,-n Irrfahrt, lange, mit vielen Hindernissen verbundene Reise)

 

KFKOK im Dschungel der Ukrainischen Bürokratie

 

Hilfsgütertransport Schweiz – Ukraine

 

 

 

Ziel des Hilfsgütertransportes:

 

Direkte Übergabe in der Ukraine von:

 

-          8 Tonnen Sozialmaterial

-          16 Tonnen Spitalmaterial

-          Sanitätspinzgauer an das Katastrophen-Ministerium

-          4 Lastwagen an das Sozialamt

 

Ausbildung:

 

-          Sanitätsausbildung – 1. Hilfe bei den Romas – Baron 1

            und zusätzlich Mini-Klinik einrichten

-          Romas beim Baron 2: Beurteilen der Rattensituation

-          Katastrophen-Ministerium:

            Erfahrungsaustausch, Normen ect.

 

 

 

Einführung:

 

Im Jahr 1999 entstand erstmals die Idee von KFKOK Kinder für Kinder ohne Krieg. Gegründet wurde der Verein im Sommer 2005. KFKOK ist im Handelsregisteramt eingetragen. 

 

Seit ungefähr 2 Jahren setzt sich unser Verein KFKOK Schweiz (Kinder für Kinder ohne Krieg) für die Bedürftigen in der Ukraine; speziell in Transkarpazien, ein. Detaillierte Reiseberichte finden sich auf der Webseite www.kfkok.com.

 

Im letzten Herbst haben wir von der CH-Regierung, Altersheime, sowie andere Kliniken in der Schweiz, viel Spitalmaterial und Fahrzeuge zugesprochen bekommen. Im Dez. 05 / Jan. 06 sind wir, Hans-Peter und Iris Widmer, nochmals nach Uzhgorod gefahren, um die Details unserer Reise zu besprechen; sogar beim Gouverneur wurden wir empfangen. Auch die Zolldirektion war anwesend. Alles war ok,

sodass wir in der Schweiz den Startschuss gaben.

 

Unzählige Stunden haben wir dann mit Laden der LKW’s und der Anhänger verbracht. Ein spezieller Dank geht hier an Urs Hänggi; er hat uns sehr geholfen und viel seiner Freizeit geopfert.

 

Die Reise kam unter der Voraussetzung zustande, dass KFKOK die Fahrzeugkosten der Reise trägt, aber alle Freiwilligen die Kosten für den Aufenthalt selber bezahlen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Alle!

 

 

Foto: Die LKW’s sind bereit. Beladen und getankt stehen sie unserer Halle in Safenwil.

 

 

Reise:

 

Voller Enthusiasmus haben sich dann am Freitag 17. März 06, die TeilnehmerInnen der humanitären Reise nach Uzhgorod (Ukraine) in Safenwil versammelt. Die Lastwagenfahrer übernahmen ihre 4 voll beladenen Saurer LWK und auch die 5 Sanitätspinzgauer wurden übergeben.

 

Foto: Stefan Hunn – vor der Abfahrt in einem Sani-Pinz, die in unserer Halle standen.  

Foto: Soviele Leute brauchen auch viel Verpflegung! Danke an die Familie Sägesser und an Arno Huber. (auf Foto links)

 

Gegen 12.00h gings dann los Richtung Ostschweiz an die Österreichische Grenze. Die Zollpapiere wurden im Voraus erstellt, sodass der Grenzübergang zügig verlief und wir nach knapp 20 Minuten in den EU-Raum fahren konnten. Der ganze Konvoi bestand aus 4 Lastwagen, drei davon mit Anhänger, 5 Sanitätspinzgauer und 3 Pw’s. In der Nacht fuhr dann ein 15-plätzer Bus los mit Caroline, Sandra, Monika, Joachim und Klaus und der PW mit Dr. Besek, Marcus Beigel und Mike. Ein weiterer PW, Marcel und Desiree, erreichte uns dann kurz vor Budapest. Somit waren es total 15 Fahrzeuge, die dann rund 1000 km gemeinsam unterwegs waren. Verständigt haben wir uns per Funk und mit den Handys.

Das Tanken war jeweils sehr speziell; erstens ging es eine Zeit lang und zweitens wurde unser Geldbeutel immer dünner. Aber wir hatten keine einzige Panne und verloren haben wir auch niemanden.

 

Damit wir etwas schneller vorwärts kamen, tranken wir den Kaffee auch schon mal fliegend. Das heisst, die Chauffeure wurden in 2 Gruppen geteilt, die eine Gruppe ging Kaffee trinken, die andere Gruppe fuhr weiter. Dann wurde die erste Gruppe in die PW’s „geladen“ und eine Verfolgungsfahrt gestartet bis wir die LKW’s wieder eingeholt haben. So gewannen wir doch immerhin 2 Stunden. 

 

 

Foto: Der Konvoi passte nicht ganz auf ein Photo.

 

 

Nun, nach 2 Übernachtungen kamen wir dann am Sonntag-Abend gegen 18.00h  an die Grenze Ungarn / Ukraine in Zahony. Die Verzollung für das Verlassen des EU-Raums dauerte insgesamt rund 2 Stunden; die Ungarn waren sehr hilfsbereit. Wir konnten sogar die normale PW Spur über die Brücke nehmen, da die LKW Spur völlig zu war. Also noch alles im grünen Bereich. Während den Wartezeiten haben wir Kontakt mit unserem Freund René in Uzhgorod aufgenommen. Er und Dr. Sergey, Aliona unsere Übersetzerin und Koordinatin von KFKOK, sowie andere Leute, erwarten uns auf der Ukrainischen Seite am Zoll. Unter „anderen Leute“ war einer dabei, dessen Namen wir nicht so gerne hören. Dieser Mann also, wartete auch am Zoll. Kann ja lustig werden! Wurde es aber nicht, ganz im Gegenteil. Wir wurden nun von den Ukrainischen Zöllner in das Terminal gewiesen; jeder musste mit Pass und Fahrzeugpapieren genau der Reihe nach, wie er oder sie gefahren ist, an einem Häuschen anstehen und die Papiere abgeben. Die Fahrzeugpapiere der LKW’s und der Sani-Pinz haben sie behalten.

 

Nach einigem Hin- und Her, es war sehr kalt, haben die Zöllner uns einen Kaffeeraum gezeigt. Dort können wir warten. Unterdessen waren einige des Empfangskomitees mit Hanspeter zusammen bei etwas höheren Zöllner am Diskutieren. Ich weiss nicht mehr genau um welche Zeit wir endlich in die Privat Pw’s steigen konnten um ins Hotel zu kommen. Habe ich schon erwähnt, dass die LKW’s und die Pinz natürlich am Zoll bleiben mussten?

Gegen 23.00h kamen wir dann nach Uzhgorod, wo wir endlich etwas zu essen bekamen und danach wohl alle hundemüde und durchfroren in’s Bett konnten.

 

Fortsetzung nächste Seite

 

Sie befinden sich in Seite 1

 

gehe zu Seite 1

gehe zu Seite 2

gehe zu Seite 3

gehe zu Seite 4

gehe zu Seite 5