fakten & ansichten und politik
Jahrgang 6, Ausgabe 7 November 2003
THEMEN u.a.
Danke an die Politiker für die netten Antworten
Auch Kanzler Schröder hat uns beeindruckt
09./10.03Außerdem einige News von uns:
Liebe Leser und Leserinnen
Vielen Dank für die freundlichen Briefe nach dem letzten Polit - Fakten Versand. Wir freuen uns darüber, dass wir in einem so netten Umfeld agieren können. Dass Politik hart ist und von uns als Hobby betrieben werden kann, nebst dem vielen Arbeiten, ist aber auch schön.
Iris & Hans-Peter Widmer
Postfach 4317 – CH - 5000 Aarau
Tel 062 752 42 60
Fax 062 752 48 61


Hans-Peter + Iris Widmer Sven bald 15

Jimmy bald 17 Caroline 19
Wer wir sind? Ein Ehepaar mit 3 Kindern, die gerne mal etwas nennen, was uns bedrückt oder woran wir Freude haben.
Mit großem Bedauern haben wir die Kriegspläne gemäß den Medien aus den USA beobachtet. Und mit ebenfalls großem Bedauern stellen wir auch fest, dass England dabei ist. Und mit noch größerem Unwillen sehen wir nun, was im Irak abläuft. Die täglichen Angriffe, bei welchen sehr viele Unschuldige ihr Leben verlieren! Wir waren früher sehr USA freundlich und haben auch immer wieder ein Auge auf die Engländer geworfen. Viele Tage und Monate haben wir in den Ländern verbracht. Im Gegenzug waren wir auch lange Zeit in Russland. (14 Monate im Uralgebirge für eine CH Firma als Monteur) Die Wende 1989 war komisch. Plötzlich wurden die Waffen reduziert, plötzlich wurde in den Raum gestellt, dass wir alle dumm waren, dass man überhaupt ein Wort wie Krieg kannte. Eigentlich war es sehr erfreulich einerseits, anderseits, hatte man aber das seltsame Gefühl, wie konnte man viele Jahre miterleben, hautnah wenn man im Osten war, wie der Westen ein böser Feind sei, war man im Westen, war da das „Mediengeschrei" genau gleich nur gerade in der entgegengesetzten Richtung. Wir haben uns oft gefragt wie kann man so leben? Gerade in der Zeit erlebten wir hautnahe Beziehung mit dem Russischen Geheimdienst und der CH Bundespolizei. Es war sehr interessant, wie beide Seiten etwas von uns wollten. Dank Freunden, vor allem dank Freunden aus der damaligen UDSSR, nämlich ein Bitte an einen Freund eines KGB – Bosses, dass man uns bitte in Ruhe lässt. Es nützte, man hat uns in Ruhe gelassen. Dass aber die Schweizer Bundespolizei damals enttäuscht war, weil man eine Informationsstelle, welche gesagt hätte, was die eigentlich wollen da aus dem Osten, verloren hatte, stimmte uns nachdenklich. Ja nachdenklich, denn seither konnten wir wieder ruhig schlafen.
Doch, wo sind wir nun heute da angelangt, der Kalte Krieg ist vorbei und man redet vom Frieden.
Bedenkt man, ob nun der 11. September der Grund ist für eine Kriegsführung? Der Kriegsgedanke zermürbt unsere Gutmütigkeit. Es nagt, dass man noch vor wenigen Jahren gedacht hat, eigentlich könnten wir die Armee abschaffen.
Nein, heute denkt man wieder, zum Glück haben wir eine Armee! Nein, noch einen Schritt weiter, hoffentlich sind wir nicht zu schwach!
Wir haben heute Angst vor den Aggressionen. Vor allem haben wir Angst, weil man erkennt, dass man wieder der Meinung entgegen geht, dass die Worte stimmen! „Die primitivste Art sich zu verständigen ist das Reden !"
Den Namen StorebroÒ haben wir vor 2 Wochen an Storebro verkauft, die Storebro Maschinen werden weiterhin gebaut in Schweden und wir verkaufen auch wieder Storebro CNC Drehmaschinen, fragen Sie bei Bedarf an.
Wir haben neue Geschäftsfelder begonnen, welche gute Resultate zeigen z.B. mit Transportfahrzeugen.
Wir arbeiten daran das Patent der VDSFÒ Verfahrens zu verkaufen, d.h. unser Patent das noch 10 Jahre gilt und CH und BRD geschützt ist, soll anderen Maschinenkomponenten und Maschinenbetten- Hersteller auch etwas nützen.
Metall entspannen mit Vibration wird von uns nicht mehr wie bis anhin „stiefmütterlich" behandelt; es soll mit ein Kerngeschäft sein. Wir bauen wieder fünf neue Entspannungsanlagen. Auch Storebro Schweden baut ihre neuen Maschinen weiterhin mit unserem Verfahren und vibriert mit 2 Anlagen von uns alle Maschinenbetten.
Danke an die Politiker, danke an den Bundesrat
Das Politfakten und Ansichten Nr. 6 haben wir ab Sommer 2002 versandt. Alle Bundesräte erhielten es. Was wir sensationell fanden, dass tatsächlich innert einer Woche 6 Bundesräte auf unsere Fakten geantwortet haben. Die meisten haben persönlich geschrieben. Ab Dezember 02 haben wir an alle Nationalräte und an alle Ständeräte geschrieben und es hat uns noch mehr gefreut, dass enorm viele sich bedankten und eigentlich über jede Partei hinweg aus jeder Richtung, Antworten kamen. Wir haben dadurch erkannt, dass eigentlich nicht die Partei der Schlüssel ist, sondern das Thema. So, wie wir es schon im Fakten 6 über unsere Parteizugehörigkeit, geschrieben haben.
Wir möchten heute sagen, dass wir nicht keiner Partei angehören, sondern eher gehören wir jeder Partei an. Es freute uns außerordentlich, dass man so positiv auf unsere Aktion reagiert hat. Hiermit nochmals ein recht herzliches Dankeschön.
Wenn es in Parteien nur um das Geld gehen würde, würden wir, Iris + Hans-Peter Widmer, alle Parteibeiträge zahlen, nur um das System so zu unterstützen wie es ist, nämlich TIP-TOP.
Es ist erstaunlich, wie unser Lehrlingssystem funktioniert. Im Zuge eines Grossauftrages haben wir eine Personaleinstellaktion organisiert. Es kamen viele zu uns und haben sich beworben, wir hatten selten so viel Auswahl wie im Sommer 2002. Aber es war auch offensichtlich, für unsere Tätigkeiten sind die Leute nicht richtig vorbereitet. So schrieben wir dann an das Lehrlingsamt folgendes:
Sehr geehrter Herr ****,
Wir haben in letzter Zeit einige neue Mitarbeiter eingestellt und dabei festgestellt, dass das Wissen im Bereich Maschinenbau sehr bescheiden ist. D.h. man erkennt, dass vorwiegend das Lohnfertigungswissen gross ist, aber für unsere Anforderungen praktisch keine Leute erhältlich sind.
Wir haben dank Patenten für den Schwermaschinenbau zukunftsträchtige Lösungen. Haben nun auch das Deutsche Patent erhalten. Was uns aber sehr beschäftigt, wenn wir einen 3. Lehrjahr Mechapraktiker im Hause haben, der besser ist als neue Leute die mit Löhnen über CHF 5000.- bei uns beginnen. Es muss unbedingt im Lernprogramm etwas passieren. U.a. Thema Schaben im Schwermaschinenbau ist unumgänglich, doch hier muss man Pensionäre holen! Denn es ist für uns nicht finanzierbar, dass wir so teuere Leute schulen müssen, denn sonst sind Lösungen in Billiglohnländer das Personal zu schulen besser zu finanzieren, und diese Frage stellt sich sicher auch in anderen Unternehmen.
"Können Sie uns bitte mitteilen, wie heute die langfristige Planung im Lehrprogramm ist, resp. Wer beeinflusst dies? Wer macht diese Planung? Maschinenbauer?"
Im weiteren stellen wir fest, dass wenn wir Ware einkaufen aus dem Ausland, Lohnfertigungsteile zu einem Drittel der Schweizerpreise, heute die Qualität der Produkte aus der Schweiz eher schlechter sind als aus dem Ausland. Halbfertige Teilelieferungen, und teuer wie wenn die Ware aus Gold wäre!
Im Interesse für den Standort Schweiz, Thema Maschinenbau bitten wir um Ihre Unterstützung. Es sind genügend Firmen verschwunden, wie Schäublin, Aciera, SIP, Oerlikon u.s.w. Oder ans Ausland verkauft wie: Tripet, Kellenberger, Maag, Escher Wyss, Buss Pratteln, Sauer, ABB u.s.w .
Wir bitten, sofern möglich um den schriftlichen Verhandlungsweg, da wir an einem Großauftrag sind und die nächsten Monate sehr stark beschäftigt sein werden.
...................
Nun das Lehrlingssamt hat uns persönlich, sehr freundlich zurückgeschrieben und mitgeteilt, dass da ein Amt in Winterthur zuständig sei. Gleichzeitig haben wir alle 7 Bundesräte angefragt, resp. gebeten, sich auch dafür einzusetzen.
Freundlicherweise kamen da sehr interessante Rückantworten. Einerseits das dafür verantwortliche Departement, anderseits aber auch ein Departement das nicht dafür verantwortlich ist, trotzdem freute uns die Reaktion.
U.a. vom Eidg. Polizei und Justizdepartement, welches uns mitgeteilt hat, dass sie die Problematik kennen und die gleichen Ausbildungsprobleme haben.
Das SWISSMEM Lehrlingssamt hat geantwortet, d.h. die zuständige Person. Leider per Telefon, nicht wie gewünscht in schriftlicher Form. Wir haben nun nochmals gebeten dies nachzuholen, so können wir dann weiter versuchen, ob man den Maschinenbau nicht wieder zu einem grossen Thema in der Schweiz machen kann. Wir haben ein Ziel, wir wollen einfach gut sein und sind selber in keiner Art und Weise mit uns zufrieden. Als müssen wir etwas tun. Und es reicht nicht nur an sich zu arbeiten, es sollen auch andere davon etwas miternten können.
Wir haben den Auftrag für Vietnam Maschinen und Werkzeuge zu suchen. Wenn Sie Drehmaschinen, Fräsmaschinen, Werk- zeuge, Messmittel haben zum verkaufen, bitte mitteilen. Wir kaufen dies zusammen für die Vietnamesen.
Wir suchen mittelfristig neue Räumlichkeiten mit einem Vorkaufsrecht. Büro und Werkstatt. Wenn Sie etwas hören, bitte mitteilen.
Auch Kanzler Schröder hat uns geschrieben
Nebst der Politik der Schweiz verfolgen wir mit grossem Interessen die Politik von Deutschland.
An einem Sonntag morgen haben wir Kanzler Schröder ein Handschreiben gemacht und Polit Fakten Nr. 6 zugestellt. Die Worte waren wie folgt:
Politik Deutschland. Datum: 8.12.2002
S
ehr geehrte Herr Bundeskanzler SchröderSeit vielen Jahren beobachten wir die deutsche Politik. Uns bewegt es, dass man nicht mehr und näher zusammen sitzen kann.
In der Beilage eine Info über die Schweiz und es freut uns , wenn es Deutschland und Ihnen gut geht.
Freundliche Grüsse
Iris & Hans-Peter Widmer
Die Antwort kam aus dem Bundeskanzleramt Berlin am 23.12.2002
Sehr geehrter Herr Widmer,
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mich gebeten, Ihnen für Ihr freundliches Schreiben vom 8.Dezember 2002 zu danken.
Ihre Ausführungen und Ihre beigefügten Informationen über die Schweiz wurden hier aufmerksam aufgenommen.
Mit freundlichen Grüssen, W. B.
Nachfolgend sagen wir aber auch hiermit dem Kanzler Schröder ein herzliches Danke schön, dass er uns geantwortet hat und wir werden wirklich mit noch mehr Gedankeneinsatz daran arbeiten Lösungen für einen Wirtschaftsaufschwung zu finden, welche weit über die Schweizer Landesgrenze gehen soll.
Doch eins sollten wir uns vornehmen:
Nicht nur an Morgen denken, sondern eben viel weiter, aber auch nicht mit Kriegsideen die Wirtschaft ankurbeln, dies bitte nicht. Amerika will es sicher auch nicht, tut es dies wirklich?
Wir bauen Maschinen um, wenn kein zu grosser Termindruck besteht, dafür kosten-vernünftig. Wir ersetzen alte CNC Steuerungen gegen neue Multitron oder Sinumerik CNC Steuerung 802C oder 802D. Wir sind aber auch nicht abgeneigt, neues anzutasten, wir wollen dieses Geschäftsfeld in der Zukunft weiter betreuen.
Wir machen Service an Sinumerik 810T. Bitte denken Sie an die Datensicherungen! Nicht selten müssen wir mit grossem Aufwand viele Stunden aufwenden, weil nie eine Datensicherung gemacht wurde. Wenn Sie nicht die richtigen Programme haben, fordern sie unsere Hilfe an, wir können es auch verbinden mit einem anderen Projekt in Ihrer Nähe, damit die Kosten nicht zu hoch sind.
Um unsere Bemerkungen aus dem Politfakten 6 nicht nur mit einem kurzen Text wieder zu vergessen, haben wir einen 2. Schritt unternommen und Anfangs Jahr 2003 ein Rundschreiben begonnen mit folgendem Wortlaut.
Gibt es noch Wirtschaftswunder?
Sehr geehrter Herr *****
Seit Jahren fragen wir uns, warum man jährlich weltweit sehr viel Geld für die Rüstung ausgeben muss. Geld das oft nach 20 Jahren wieder verschrottet wird.
Anderseits haben unsere Grossväter einmal ein Tunnel durch den Gotthard gebaut, wovon heute viele Leute noch leben. D.h. dieses Geld von damals wurde nicht verschrottet.
Wir versuchen ein Konzept zu erarbeiten, in welchem man ab Basel bis Chiasso ein Tunnel bauen wird und dadurch viele positive Punkte bewegen kann, ohne nur die Nutzen in den Vordergrund zu stellen.
Nachfolgend ein paar Punkte für das Projekt.
Viel Arbeit für uns und unsere Nord- und Süd Nachbarn.
Das Geld wäre für etwas angelegt das in 200 Jahren noch da ist, d.h. uns überleben wird. Was bei der Rüstung schwieriger zu machen ist, wobei auch der Gedanke beim Tunnelprojekt mit in Betracht gezogen werden kann, was die Bevölkerungssicherheit angeht.
Kann Erdwärme genutzt werden um Energie herstellen zu können bei dem Tunnelprojekt? D.h. indirekter Projektnutzen zugunsten der Energieerzeugung zugunsten des Umweltschutzes.
Der Tunnel sollte wenige Stellen haben, wo er Übererde geführt wird, dass man eine Ausstiegsmöglichkeit hat an Nebenachsen der Strecke, und dass er auch vom Inland genutzt werden kann.
So ein Thema würde die gesamte Wirtschaft wieder etwas beflügeln, denn heute denkt jeder misstrauisch bald in jedem Punkt. Man traut Niemandem mehr, vor allem ist die Kriegsidee Irak, Nordkorea u.s.w. eine Verunsicherung vieler Leute. Aber ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen. Wenn man mit Kriegsideen Stimmen holen muss, dann ist man tief unten angelangt und gerade in diesem Punkt sollten wir entgegenwirken, alle zusammen, vor allem ein Vorzeigebeispiel sein, dass es noch viele lohnenswerte Projekte gibt die es gerade unseren Jungen ermöglicht mitzuwirken und mitzuernten.
Der Stellenwert der Schweiz umgeben von unseren EU Nachbarn, das Ansehen, würde viel noch nicht Voraussehbares, in Worten nicht Nennbares, Positives mit sich bringen.
d.h. wir brauchen Ihre Hilfe, die Politiker, Hochschulen, Banken, Unternehmer und vor allem die Bevölkerung zu so einem Projekt, sowie unsere nördlichen und südlichen Nachbarn. Ernten werden alle, bis hin zu den Kaufhäusern, deren Inhaber und Angesellte wieder Freude und Mut haben, wenn zukunftsträchtige Pläne geschmiedet werden.
Sind wir wirklich die richtigen Vorbilder für unsere Jungen? Oder ist das Langzeitgedächtnis durch die Medienbeeinflussung so abgeschrumpft, dass man nur noch an den nächsten Zahltag denken kann? Haben es die Jungen nicht verdient mit Würde an ihre Vorfahren zu denken, so wie wir es heute über unsere alten Pioniere von damals mit immer wieder erneuter Bewunderung tun können? Das waren doch noch Genies, oder?
Nicht nur Geldmacher mit Papieren herumschieben, ohne die Arbeitenden genügend daran beteiligen zu lassen
, schlimmer noch diese dann noch bluten zu lassen wenn es nicht so ganz „geklappt" hat!?Wir sehen eine grosse Zukunft, wenn man das Geld sieht. Nicht in Noten, Gold oder auf unbenützten schlafenden Konten liegen lässt, sondern in Sachen die langlebig sind und vielen etwas bringt einsetzen tut. Ja auch Schulden für so etwas ist viel weniger schlimm, denn man hat ja etwas davon und kann viele Jahre dafür für die Schuldtilgung verwenden. Die Banken hätten auch hier noch viele unausgeschöpfte Möglichkeiten
.Danke im Voraus für Ihre Stellungnahme oder auch Ihre direkte oder indirekte Unterstützung. Und denken Sie bitte, wenn Sie eine bessere Idee haben die Wirtschaft wieder bewegen zu können, es muss nicht nur das Projekt sein, doch es liegt uns viel daran für unsere junge Generation etwas vorzubereiten das nichts mit der täglichen „Säbelrassel – Werbung" weniger, mächtigen Alten zu tun hat.
Bis bald
freundliche Grüsse
Die Antwort vom zuständigen Bundesrat kam prompt und auch gut argumentiert. Leider aber nicht so, wie wir es uns wünschten. Es sind neue Vorstösse nötig.
Vor einiger Zeit haben wir die Idee verfolgt, dass wir etwas tun müssen für die Jungen. Auch Erfahrungen aus Angola und Vietnam d.h. selber dort gewesen zu sein, prägt. Wir haben mit dem Gedanken gespielt, dass unsere 3 kleinen Kinder (nun schon grösser!) eine Organisation führen werden die heisst „Kinder für Kinder ohne Krieg". Der Einfluss unserseits war natürlich nicht sehr klein. Wir haben also schon recht motivieren müssen, doch es ging. Nun unser Einfluss, durch die beruflichte Tätigkeit etwas zu wenig, um zu verhindern, dass die Kinder geprägt werden vom Schulsystem.
Wir kamen 1997 aus dem Schwedenwald in die
Schweiz zurück. In Schweden, wo man eher mit den Elchen im Wald reden konnte als mit Leuten, weil unser Haus 3 Km vom Dorf entfernt war im Wald, hatte man ja gar keine Aggressionsmöglichkeiten. Doch unsere Kinder haben dann in der Schweiz einen Prozess durchgemacht im harten Umfeld der Realität der hiesigen Schulen. Der Wortschatz wurde härter; die Ausländereinstellung hat sich verändert, dass wir selber noch nicht wenige Jahre vorher in Schweden auch Ausländer waren, haben unsere Jungs vergessen.So waren wir froh, dass wir den am gefährdetsten Jungen unseren Sohn Jimmy, nun täglich um uns haben und wir finden es heute schön, dass er plötzlich kommt und dem Vater wie der Mutter, ein Kuss auf die Backe drückt.
Wir werden daran arbeiten, dass das Projekt Kinder für Kinder ohne Krieg KFKOK wirklich von den Jungen weiter geführt wird.

Reportage BLICK v. 5.02.2001 Seite 14
Wir übernehmen Wartungsaufträge an CNC Maschinen zu vernünftigen Stundensätze, wir erstellen auch ein Programm, damit Sie es selber machen können und übernehmen nur die Kontrolle, um eine gute Wartung und niedrige Kosten zu haben. Wir setzen die Termine fest, fragen Ihre Rep. Abteilung wann wurde was gemacht. Wir können hartnäckige Fragen stellen die am besten so beantwortet werden: „ Ja wir haben alles gemacht". Wer keine Angst hat, wenn wir irgendwo Bleche abschrauben und nachsehen, handelt so wie sie es brauchen! Bis hin in Entwicklungsländer sehen wir wie Leute den Chefs erzählen, was man alles macht oder gemacht hat, doch die Tatsache kommt immer dann zum Vorschein, wenn wir an die Anlagen müssen und unter die Abdeckungen sehen. Mit wenig Geld viel nutzen! Nicht umsonst haben wir auch Stammkunden aus deutschen grossen Stahlwerken, die immer nur uns beauftragen, um mit ihren Leuten solche Inspektionsarbeiten durchzuführen.
Reisebericht Schweiz - Vietnam 03.09.2003 bis 11.09.2003
Reisebericht Schweiz - Vietnam 28.09.2003 bis 05.10.2003
H.P Widmer / Caroline Widmer Obersumpfstrasse 11 CH 5745 Safenwil
Reisegrund:
CNC gesteuerte Drehmaschine +GF+ NDM7/50 mit Sinumerik 810T steht. Daten aus CNC wegen Batterie verloren. Siemens hat in Vietnam keine CNC Service-Stelle.
Formalitäten: Visum nötig für Vietnam, im Voraus zu bestellen bei: Botschaft der SR
Vietnam Visa Abteilung, Schlösslistrasse 26 CH 3008 Bern. Mail Adresse: vietsuisse@bluewin.ch
Reise-Start
CH - 5745 Safenwil, Obersumpfstrasse 11
Reiseziel:
Motorenhersteller Firma, Vinappro Co. Bien Hoa Industrial Zone
Dong Nai Provnce SR Vietnam,
Tel: 008461834329 oder 836163, Fax: 008461836418, Mail Adresse:
vinappro@hcm.vnn.vn www.vinappro.com.vn

Erklärung: Die Firma Jean Gallay SA, aus Genf, baute früher die MAG Motoren für Landmaschinenhersteller und Armee.
Vor einigen Jahren entschied die Geschäftsleitung der Gallay SA, die Motorenfabrikation einzustellen wegen dem Wettbewerb und der Technologie. Im Werk in Genf waren viele Produktionsmaschinen. Wie die Vereinbarungen zwischen Bund und Gallay lief, ist uns nicht bekannt, doch angeblich hat der Bund das Projekt unterstützt.
Wir wurden aber vor ca. 10 Jahren damit beauftragt bei Jean Gallay SA eine Produktionsmaschine mit einer neuen CNC Steuerung auszurüsten. Da ich früher viele Maschinen dieses Typs Inbetrieb nahm, war es für uns eine unkomplizierte Angelegenheit.
Produkte des Dieselmotorenherstellers in Vietnam:
Dieselmotor
(Photos HP. Widmer)
Erster Trip 1998: Obwohl wir einige Interessenten hatten, welche die Inbetriebnahme machen wollten, war kurz vor dem Auftrag keiner verfügbar, der nach Vietnam gegangen wäre. So musste ich dieses dann eben selber machen.
Störung: Seit über einem Jahr haben wir regen Kontakt mit Vietnam. Viele E-Mails, Telefaxe, wegen Problemen auf der Sinumerik CNC 810T. Wir sandten auch Ersatzteile, Ein- und Ausgangskarten, bis der Kunde Hardware anforderte, wo wir erkannten, dass nur alle Daten weg sein konnten. Wir sandten Disketten und Beschreibungen speziell auf englisch übersetzt u.s.w.
Nachdem wir begonnen haben kostenlos nach Vietnam Ersatzteile zu liefern, Karten die bis zu CHF 3000.- kosten, haben wir entschieden, ohne finanzielle Vorabklärungen, nach Vietnam zu fliegen und die Maschine vor Ort zu reparieren.

HP. Widmer 1998 mit Vinappro Angestellten

Motoren Fabrikation: Motorenabteilungs- Leiter und H.P Widmer 2003
(Photos HP. Widmer)
Die Reise nach Vietnam Sept. 03
Flugtickets:
Sofort haben wir alle Fluglinien geprüft und versucht günstige Tickets zu finden, wenn wir kein Geld erhalten. Auch haben wir entschieden 2 Tickets zu kaufen, damit man Ersatzteile nachliefern kann, sofern etwas abhanden gekommen wäre, wie das erste Mal, da fehlten E-Proms. Siemens hatte den Standort in Singapur, d.h. die Verbindung nicht sehr einfach. Wir erhielten 2 Tickets für CHF 2'100.- mussten aber sehr schnell noch die Visum beschaffen für je CHF 75.--.
Gepäck:
Es wurde entschieden, eine Tasche mit Kleider für das Hotel und eine Tasche mit Bücher, Werkzeug, Notapotheke mit Pflaster und Durchfalltabletten, Bücher, Werkzeug, u.s.w. im Flieger aufzugeben. Die Dritte als Handgepäck mit Toilettendingen, Sonderapotheke, Ersatzunterwäsche und Hemd u.s.w. Total war das Gepäck 27 kg das ich aufgab, wobei die Firmentasche 19 kg war und die andere mit persönlichen Utensilien 8 kg.
Eine, etwas detaillierte Flugbeschreibung zwischen Kloten und Kualalumpur Malaysia
Flug:
MH 009 Abflug: 3.10.2003 Abflug Mittags
12 Uhr ab Kloten
Flugzeug Typ: Boeing 777-200,
Platz für 278 Personen
Reichweite: 12779 Km,
Fluggesellschaft: Malaysia Airline
Meine Sitz Nummer: K34, hintere Gegend: doch in % ausgedrückt war der Flieger ca. 40% belegt. Mein Nebenplatz war frei.
TV: Im ganzen Flugzeug war in jeder Lehne im Rücken ein TV eingebaut für den Hintermann. Im Handgriff des Sessels war ein Bedienkasten. Auf der Rückseite das Telefon eingebaut. Tel. Kosten aber etwas hoch, 8 Dollar die Minute!
Abflug: Zürich - Kualalumpur:
Pünktlich wie eine Schweizer Uhr hob der Flieger ab, ohne rütteln und Unwohles Gefühl.
Essen:
Kurz nach dem Start kommen: A: Lappen zum Gesicht und Hände reinigen, dann Nüsse, dann Essen, Tip Top, viel und laufende Bedienung 3 Menüs stehen zur Auswahl für das Mittagessen. Als Wein gibt es sogar den Chardonay. Kaffee 2x, zur Krönung noch eine Eiscreme.
Flugzeit: 12 Stunden bis Malaysia!
Flugroute: Zürich – Rumänien-Türkei- Iran/ Irak- Indien u.s.w. Gesehene Fluggeschwindigkeit über Rumänien. 980 KmH Temp. –50 Grad Celsius ( Fahrenheit Anzeige erscheint auch auf dem Monitor) Höhe, 11000m ü Meer
Flugwetter: Sehr schön, absolut ruhig, kein Rütteln, oder sonstige Unruhen
Momentangaben:
Unter uns Thariz, neben uns das Kaspische Meer, 15.25 Zeit bei uns, 18.09 Zeit über dem Gastland, 21.39 Zeit im Zielflughafen. 4,44 Stunden geflogene Zeit
Sitzabstand:
Gut, bei ganz zurückgestellter Lehne. Der Vorderperson keine Knieberührung bei meiner Körpergröße von 1,87 m. (Gewicht! leider in den letzten 10 Jahren 10 kg zugenommen!)
Sitzbreite:
Auch gut, für ECO Klasse, Platz für Arme und man kann Zeitung lesen.
Zwischenverpflegung
Alle 30 – 60 Min wird Wasser und O-Saft verteilt.
Bildschirmanzeige;
7 Kinofilme, 1 Routenanzeige während dem ganzen Flug (daher die Infos).1 Sportsender mit 3 Info-Linien, 1 lustiger Sender mit 4 Filmen für die kleinen und grossen Humoristen.
Sonstiges: Natürlich Kopfhörer, Decken und Kissen,
Momentangaben:
Über Teheran - Bagdad 16.24 Zeit bei uns, 18.56 Zeit über dem Gastland, 22.24 Zeit im Zielflughafen
Basra, links das Kasp. Meer, nach der Bildschirmanzeige sind unter uns nur Steine und Felsen, leichte Auf- und Abewegungen wie auf einer Strasse. Kleine Unebenheiten lassen erkennen, dass die Berge auch thermischen Auftrieb hoch nach oben 11300 Meter bringen können.
WC-Besuch:
Nach einigen Stunden musste ich mal Wasser lösen. Der Vorgänger oder die Vorgängerin hat einen WC Brillen Schutz, schmutzig, teilweise verblutet einfach auf der Brille liegen lassen. Nun wie putzt man so was, damit der nächste der rein kommt, nicht denkt der "Widmer" hat das WC so verlassen? Habe die Reinigung dann übernommen, nämlich der Mann der vor mir raus kam guckte mich nach meinem WC Besuch sehr komisch an! Ich vermisste: Plastikhandschuhe und guter Eimer für solche Abfälle, denn diese Papiere ins WC schmeißen, dürfte Verstopfung geben!
Momentangaben:
In der Zwischenzeit haben wir draussen Nacht. Hinter uns am Horizont sieht man noch der Rest was die Sonne noch zeigen kann.
17.22 Zeit bei uns, 19.52 Zeit über dem Gastland, 23.22 Zeit im Zielflughafen.
WC-Hygiene! (Hatte ja Zeit zu denken!)
Eigentlich sollten alle 30 Min im Flieger das WC kontrolliert werden. Dann desinfizieren, einen Zettel an die Wand hängen wie im Mövenpick Restaurant, wer wann gereinigt hat. Ein Flugbegleiter müsste dieses Amt machen und einen Zuschlag erhalten.
Wirklich, so ein Flugzeug WC ist viel benutzt und unter den Benutzer gibt es viele unterschiedliche Charakter. Habe mir Gedanken gemacht wie ich so ein Problem lösen würde. Hier einige Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, denn es ärgerte mich, dass ich vorher ein WC putzen musste und traute der Seife auf dem WC beim Händewaschen überhaupt nicht, ob das genügt, weil ja keine Desinfektion da war.
WC-Tipps (Hatte immer noch Zeit)
Ein System machen, dass man mit der Bordkarte auf das WC kann, so dass die Leute die da waren registriert sind, wenn wirklich ein Charakterloser dies nutzte. Mindestens würde es die Eigenverantwortung jedes Einzelnen zeigen. Denn wenn es dunkel ist und so einer unbemerkt allein aufs WC kann, denkt er oder sie, noch schnell, wenn ich rausschleiche hat mich hat ja keiner gesehen! Ich war es ja nicht!
Momentangabe:
17.47 Zeit bei uns, 20.47 Zeit über dem Gastland, 23.47 Zeit Zielflughafen. Bald ist neben uns rechts Karatschi, links Kabul, Flugzeit noch 5 Std. 10 Minuten. Die Zeitverschiebung mit dem Gastland ist wieder Stundenweise, vorher war es eine halbe Stunde versetzt, warum muss ich noch abklären, da haben ich eine Bildungslücke. Die geplante Ankunftszeit in Malaysia wäre 4 Uhr 58
Bildschirmanzeige: Immer bei jedem Bildschirmdurchlauf wird MAKKAH angezeigt und unser Flugzeug, dann ein Pfeil in eine Richtung mit einer Distanz. Im jetzigen Fall zeigt es 2600 Km an. Ob dies die Distanz zum Kontrollpunkt ist oder was, muss ich auch abklären, habe das auch das erste Mal gesehen. Jetzt zeigt der Pfeil nach Makkah nach hinten, Distanz 2750 Km.
Was läuft so ab?
Interessant, plötzlich laufen da so Gestalten herum, die sich umgezogen haben mit einem schönen ADIDAS Trainer, sieht fast aus wie ein Pyjama! Andere laufen hin und her, der Beste ist der eine, der Joggen tut im Flugzeug, er rennt mit dem Körper als hätte er ein Wahnsinnstempo, kommt aber nicht vom Fleck , also ein geistiger Schnellläufer und physischer Langsamgeher! Es gibt Schlafende, die sich verstecken unter der Decke, ab und zu ein leises Schnarchen aus Nebensitzen. Aber wenn ein Schwaetzer plötzlich mit Diskussionen beginnt so mitten in der gemütlichen, ruhigen entspannenden Stimmung mit einem Organ, als hätte er kein Gehör mehr, dann guckt man schon ein wenig komisch hin. War es ein Serbe? Der Sprache nach wäre es möglich gewesen.
Laut Bildschirmanzeige kommt jetzt dann links vor uns das: Himalaja Gebirge, gewaltige Gebirgszüge. Eine Ansicht auf dem Bildschirm ist der Blick des Piloten, d.h. von der Seite, da sehen die Berge recht hoch aus! 18.13 Zeit bei uns, 21.13 Zeit über dem Gastland, 00.13 Zeit im Zielflughafen. Obwohl wir in Gebirgsnähe sind, fliegt das Flugzeug total ruhig, keine Bewegung, fast könnte man meinen, man könnte Bierdeckelspiele machen, indem man die aufeinander stellt! Makkah ist 3079 Km von uns weg. Nun kommt bald das Meer, wir fliegen nur noch 882 KmH, Temperatur draußen –44 Grad, Flughöhe 11444 Meter, die Karte zeigt links vor uns Calcutta. Rechne noch ca. 1 Stunde bis zum Meer, was immer eine Unruhe hinter sich verbirgt nach meinen vielen Flugstunden die ich erleben durfte.
19.23 Zeit bei uns, 22.53 Zeit über dem Gastland, 01.23 Zeit im Zielflughafen (Wieder diese halbe Stunde beim Gastland! Woher kommt die?) Unter uns Kanpur und Bohepal, von Makkah entfernt, 4018 Km. Die Stewards laufen ab und zu hin und her. Die Reisezeit dauert noch 4 Std. 2/3 Flug hinter uns. Ab und zu kleinere Bewegungen wo man erkennt, dass man nicht Zuhause ist. Der Fluggeräusch-Pegel schätze ich auf ca. 65dB.
Mein Licht ist ausgeschaltet, lebe vom Nebenlicht etwa 2 Reihen entfernt, sonst ist es ziemlich dunkel im Flieger. Soeben kam ein Steward und fragte „Sir would you like Ligth on?" Sagte nein, denn es ist etwas romantischer, wenn man aus dem Fenster sieht, so richtig dunkel und unten ab und zu Lichter. Je näher wir zum Meer kommen, Indischer Ozean, um so mehr merkt man die Thermik, der Übergang Land - Meer und dann das Meer lässt auch auf 11400 Meter oben Kräfte spielen, die immer wieder zum Staunen ein Grund sein können! Die Leute, welche die Plätze verlassen haben kommen plötzlich langsam alle wieder zurück, setzen sich, suchen den Gurt unter dem Sitz, schnallen sich an.
Flugdauer noch 3 Std. 32 Min. Distanz Makkah 4354 Meter
Genau südlich von Calcutta, über dem Wasser, unter uns, Bay of Benegal, rüttelt der Flieger recht. Lampe geht an für das Festschnallen. Aufruf alle an den Platz. 48 Grad Minus draussen. Flugzeit noch etwa 2 Stunden.
Das anfangs gelobte, alle 30 - 60 Minuten Getränke verteilen, hat geändert. Mir kam es vor, dass seit ca. 2-3 Stunden keine Flüssigkeit mehr verteilt wurde!
Der Pilot drosselte die Geschwindigkeit auf ca. 800 KmH, und es rüttelt uns so durch als sässen wir in einem Schüttelbecher, doch nicht von einer Person geschüttelt die Durchhaltevermögen hat, ab und zu hatten wir wieder längere Rüttelpausen.
Ca 1.5 Stunden vor dem Ziel, dreht der Pilot die Geschwindigkeit wieder auf. Jetzt wird auch noch das Nachtessen verteilt. 2 Gang-Menue, wobei aller Fisch von mir wegbestellt wurde, also wieder Huhn, weil ich beim Mittag essen schon Huhn hatte. Freundlich, 2 mal ein Glas Rotwein wurde mir nachgeschenkt. Doch wir kommen um 06.0 Morgens an und essen das Nachtessen am Morgen um 06.00, da muss man ein wenig flexibel sein mit den Gedanken.
Landung - Tip Top Landung in Malaysia und jetzt 8 Std. warten im Airport!
Ein Kaffee im Flughafen hat mir neue Kraft gegeben doch geschmeckt hat er überhaupt nicht, kann kein Vergleich nennen, hatte noch nie etwas ähnliches! Viele arbeitende Frauen etwa 70% tragen Kopftücher (aber nicht aus dem gleichen Grund wie bei uns die Bauernfrauen die Kopftücher tragen, das sieht recht gut aus!) daneben aber Werbung von "Christian Dior" mit halbnackten Frauen!
Der Air Port Kualalumpur ist ein Palast aus Glas und ein Rundbau, sehr teuer gebaut. Schindler Rolltreppen und Laufbänder. Zwei Etagen mit Rundglasliften erreichbar. Eine Art Bahn verbindet 2 Flughäfen miteinander. Die Flughalle hat etwas Ähnlichkeit mit dem Disney World in Amerika.
Karte Malaysia

ENDE FLUGBESCHRIEB
Airport Kualalumpur
Rauchen: Nur eine Bar gefunden wo man das konnte, sonst überall verboten auf dem ganzen Flughafenareal.
Besonderes: Sogar Frauen mit Kopftücher und darüber eine Polizeimütze konnte man sehen, sieht speziell aus. Aus jeder Ecke kommen Piloten und Flugbegleiter alles wie grüne Männlein und Weiblein, Malaysia Air. Viele Farben der Gesichter, dunkel Richtung Afrika, Indische Gesichter mit Punkten auf den Stirnen, asiatische Gesichter und vieles mehr.
Wo schlafen auf dem Airport?
Im ersten Stock habe ich ein Platz gefunden, wo man sich für 18 Dollar aufhalten kann bis zum Weiterflug. Duschen möglich, Essen möglich, Internet möglich und vor allem sehr angenehme Sessel wo man den Kopf in die Hand abstützen kann und gemütlich die verpassten vielen Stunden im Flugzeug, wo man anstelle schlafen, Gedanken sortierte und Papiere schrieb über den Eindruck bei einem 12 Stunden Flug. Ich schloss die Augen und als ich sie wieder öffnete, musste ich zum nächsten Flug, war aber wieder richtig fit.
Karte Vietnam

Aufenthalt in Saigon HCMC Vietnam

Das war mein Hotel; aber nicht mein Zimmer!
(Photo Internet)
Hotel Der Motorenhersteller hat uns das Hotel reserviert und auch gesagt, dass er es zahle. Kosten: 40 USD die Nacht mit Frühstück. Das Hotel hat 16 Stockwerke, wir wohnen im 8. Stock. Frühstück gibt es im 14. Stock.
Sonntagsarbeit: Nun es ist bei uns am Sonntagmorgen immer sehr ruhig. Doch hier in HCMC
(Saigon) geht auch am Sonntagmorgen einiges. Der Tagesplan ist wie jeden Tag. Hier kurz beschrieben:
Aufstehen 05.50h, dann vorbereiten für das Frühstück um 06.30. Die Vorbereitung geht gemütlich, wegen der Hautreizung rasiere ich immer erst am Abend, wenn man nach Hause kommt. Die Aussicht aus dem Hotel ist sehr interessant. Man sieht über die ganze Stadt. Rundum Werbung.
Regenzeit Gemäss unserem Betreuer, der ehemalige Direktor der gut Deutsch kann, weil er in Deutschland studiert hat, stellte sich heraus, dass die Regenzeit ab jetzt bis im Oktober dauert. Hunderte mit Mofas und Velo und zu Fuss! Die haben jetzt natürlich ein Problem!
Gemütliches Essen und Besonderheiten:
Unser Betreuer hat uns natürlich als ehemaliger Direktor gut betreut. Zusammen mit dem neuen, jungen Direktor (55 J.) gehen wir in ein schönes Restaurant das weit ausserhalb liegt und mit dem PW nur durch Schlamm in der jetzigen Zeit erreichbar ist. Wir werden in einen einzelnen Saal, wo ca. 30 Gedecke aufgelegt sind, geführt.
Wir werden ausgefragt was wir gerne haben. Hähnchen grilliert ist was Spezielles, Frühlingsrollen mit Pfefferminzblätter und Grünsalat. Russischer Eiersalat, besonderer Art mit gewaltigem Nachgeschmack, Nüsse bei der Vorspeise auch unbekannt für uns.
Aber eine Besonderheit hat der Direktor Caroline und mir eingeredet, ein schwarzer Vogel, schwarzes Fleisch! mit Suppe. Als das kam, hatten wir sofort keinen Hunger mehr. Der Vogel in der Suppe sah aus als wäre der schon 200 Jahre tot, das Fleisch praktisch schwarz. Elegant konnten wir die Suppen an die beiden Direktoren abtreten. Welche wir dann nicht benieden haben, als diese das Kleintierfutter assen.
Das besondere war: 2 Flaschen Wein: Die Serviertochter wurde aufgefordert uns immer das Essen in den Teller zu legen. Im Gegensatz zum ersten Mal als ich mit der Direktion weg war, hat man dieses Mal nicht mit den eigenen Stäbli in unsere Teller gegriffen. Doch die Serviertöchter legen dir die Serviette auf die Hosen, bringen viel Ersatzlappen u. s. w. Am Ende des Besuches musste die Dame mit mir im Auftrag des jungen Direktors mit seinem Glas Wein noch anstossen, weil der nicht so viel Wein trinken konnte wie der alte Direktor und ich!
2 Tage später!
Beim Buffet im Restaurant waren ganz kleine Vögel in einer Pfanne etwa 1/3 so gross wie Spatzen und dann noch paniert, so ca. 100 Stück. Nur die kleinen Köpfe guckten noch so oben aus dem panierten Mantel raus und sahen mir direkt in die Augen! Das hat mir den Hunger schnell gestillt! Was man da so alles isst! Am letzten Samstag hat man mich an eine Hochzeit mitgenommen, da waren etwa 250 Leute, pro Tisch 10.
Da kam u.a. eine Pfanne mit einem Gaskocher auf den Tisch. In der Pfanne so graue Gebilde die sich heftig bewegten, d.h. es lebte alles darin, dann schaltete man den Kocher an, es begann zu knallen und einer hielt den Glasdeckel der Pfanne zu, weil die Gefahr bestand, dass es den schweren Glasdeckel weg hebt.
Dann langsam nach 5 Minuten wurde es ruhig in der Pfanne, die Lebewesen bewegten sich nicht mehr, wurde dafür so komisch rot. Habe dann anstandshalber auch 2 Stück davon gegessen, war noch recht gut! Was es war! Irgend etwas Krebsartiges! Das ist Vietnam wie man lebt und mitleben muss wenn man unter der Bevölkerung i(s)st!
Träumen konnten wir davon. (Photo Internet)
Noch mehr Besonderes:
Am letzten Abend des zweiten Aufenthaltes hat die Direktion eine Einladung ausgesprochen an alle Ingenieure, die bei mir Ausbildung waren. Es war sehr spannend. Es war ca. 30 km außerhalb von HCM, Saigon. Man eröffnete mir, dass man extra 2 kleine Schweine bestellt habe für den Abend, die vor dem Essen geschlachtet wurden, im Restaurant natürlich! Es gab als erstes die Innereien gegrillt auf einem Teller und daneben 2 Teller mit so rotem Saft. Man sagte mir dann, dass dies das frische Blut der Schweine sei und es war mit Gewürz, für die Anderen geniessbar gemacht worden, mit grossem Appetit hat da jeder zugegriffen. Ich verzichtete!
Die Minischweine zu essen war nichts besonderes, doch klar ist für mich, warum die Leute so dünn sind, es war also gar kein Fett erkennbar und wirklich zwei Minischweine.
Dann fragte der alte Direktor, ob ich noch Lust habe auf eine Schneckensuppe. Dachte, nachdem was die da schon alles auftischten, besser das als sonst etwas das ich nicht kenne und stimmte zu.
Kurz danach kam dann die Mitteilung, die Bestellung sei geändert worden auf eine andere Suppe: War mir eigentlich nicht so wichtig, der Hunger war sowieso weg, denn der Direktor fütterte mich wie ein Kleinkind. Laufend haben die mir wieder Essen auf den Teller gelegt, bis ich darum bat, dies zu lassen mit der Erklärung, wir hätten zu Hause lernen müssen, dass man immer ausessen muss und darum leere ich den Teller immer wieder!
Dann kam die Suppe!! Man schöpfte jedem eine kleine Schüssel voll. Es hatte noch Pilze drin, doch komisch kam es mir vor, dass es beim Essen zwischen meinen Zähnen sehr stark knackte, schlimmer als Sand im Mund!
Plötzlich sah ich, dass da einer so einen kleinen Vogelkopf (Mini-Mini Spatz) in der Suppe schwimmen hatte! Da war mir klar dass das eine Vogelsuppe war! Ich lies das Weiteressen dann sofort! Nahm lieber noch ein Whisky der den Direktor in der Flasche mitbrachte von Zuhause, weil es so billiger ist und auch üblich ist. Man kann die Getränke beliebig mitnehmen. Ich hatte schon vorher einmal mit dem Direktor hier gegessen und den Wein aus dem Kaufhaus geholt!
Religion:
Nach Aussagen unseres Direktors hat Vietnam ca. 70 % Buddhisten, ca. 15 % Katholiken, Ca. 7 % Moslems. Scheidungen gibt es ca. 10 %. Dass die Katholiken nicht scheiden dürfen, wussten sie.

(Photo Internet )
Strassen in Saigon
Die Fahrerei ist eine Besonderheit. Tausende Fahrräder noch viel mehr Tausende von Motorräder. Fahren tun alle wie die Verrückten. Über Kreuzungen und auf Geraden, sind oft 4-6 Motorräder nebeneinander Überholen links und rechts, haben meistens 2 Personen auf dem Fahrgerät, doch oft sieht man auch 3-5 weitere Personen auf einem Motorrad, d.h. bis 5 Personen. Mehrheitlich sind es Honda und solche Motorräder diese werden in Vietnam gebaut, angeblich soll ab USD 500.- ein Neues beschafft werden können.
Fahrräder
Aller Art erkennbar, mitten im Rummel bewegen sich aber oft ohne Stress. Nicht selten 3- rädrige Transporträder die aussehen wie ein LKW. Beladen mit den unmöglichsten Dingen. Früchtetransport, Stahltransport, Holz für Häuserbau. Doch zwischendurch kann man einen Scherenschleifer sehen, der sein edles Fahrrad so hergerichtet hat wie wir ein Monteurfahrzeug herrichten. Tip-Top, Schleifapparat hinten auf dem Gepäckhalter montiert, also mit viel Phantasie und viel Liebe hergerichtet, d.h man bewundert den, weil er mit wenig, aber mit Phantasie etwas machen kann und strahlt!


Photos HP. Widmer 1998
Strassenverkauf
Ist man an einem Abend einmal gemütlich auf der Strasse, kann passieren, dass man so von einer 6-8 jährige, jungen Person angesprochen wird. Mit einer Plastiktüte voll Produkte, will sie etwas verkaufen. In einem Eifer beginnt sie mit Postkarten, zeigt 10 Stück unterschiedliche Karten, alle von HCMC (Saigon) und will nur ein Dollar, redet wie ein Buch. Um Ruhe zu haben geben wir ein Dollar, nehmen die Karten, doch kaum ist das Geld in der anderen Hand, sofort das nächste Geschäft. Sofort wird etwas Weiteres aus dem Plastikbeutel geholt und wieder auf uns eingeredet. Diesmal ist es ein wunderschöner Fächer. Der Preis soll auch ein Dollar sein, also haben wir nochmals einen gegeben.
Kultur und Lebensfreude in Saigon
Fleischverkauf auf der Strasse

Photo HP. Widmer
Ein anderes Mal lief wieder so eine junge Person neben mir her. Der Kopf etwa in der Höhe meines Bauches, guckte mit dem dunklen Gesicht und den leuchtenden hellen Augen hoch und sagte "Sir" und ich, der Widmer, sagte ,no, no, no. Die Kleine zeigte mit dem Finger zu meiner Hemd-Brusttasche und sagte "Sir your money!" Ich guckte zu meiner Brusttasche und sah, dass da ein paar Dollarnoten oben raus guckten, hatte die wohl nicht gut genug weggeräumt beim letzen Einkauf(!) aber für diesen Tipp musste ich der Kleinen 1 Dollar geben! Die Augen zeigten einen Freudenstrahl und wie eine Rakete rannte das Geschöpf weg und freute sich wahnsinnig über diesen Dollar.
Normal gilt in Vietnam: Niemand gibt jemandem etwas ohne Gegenleistung, also, wenn man betteln will muss man etwas verkaufen; resp. anbieten.
Kaffee
Im Restaurant einen Kaffee zu bestellen ist ein besonderes Vergnügen. Da kommt eine Tasse auf den Tisch mit einem Aufbau auf der Tasse, dass man sich wundert was das für eine Mechanik ist. Es ist dann ein Kaffeefilter mit heissem Wasser der da aufgebaut ist und man muss sicher einige Minuten warten, bis man mit dem Trinken anfangen kann, nachdem man den Filter weggenommen hat. Schmecken tut der so wie eine komische Eichel-Brühe.
Baumaschinen
Nun wenn man in die Richtung unserer Firma fährt ab dem Hotel, was ca. 45 Min. dauert, sieht man Unmögliches auf der Strasse. Unter anderem hat es am Weg mind. 30 Vertriebsfirmen mit Baumaschinen. Vor jedem Laden stehen ca. 20-50 Baumaschinen ältere bis recht neue Maschinen. Es muss also ein grosser Ueberfluss an Baumaschinen haben.
Auto's in HCMC Saigon
Dies ist eine Nervensache. Am besten sieht man gar nie aus dem Auto raus, wenn man da so rumgeführt wird, so sieht man nicht, was da der Pilot so tut. Das Horn ist ca. 10 -15 % seiner Lebenszeit im Betrieb. Wenn der Fahrer eine kleinste Gefahr erkennt, wird 20 x auf das Horn gedrückt. Grosse Rücksicht kennt man nicht. Man fährt und benützt die Hupe. Fahrräder, Motorräder und alles wird einfach verdrängt, doch dank der Frechheit derer geht es unglaublich gut. Eigentlich sollte wir alle und auch unsere Polizei da einmal 2 Wochen an einer Kreuzung hinsitzen und zusehen und denken, was der Unterschied zwischen derer und unserer Mentalität ist. Glaubt mir, wir könnten nur mit 20% zustimmen, viel lernen!

(Photo HP. Widmer)
Sprache:
Nun die Sprache ist so ein Thema für sich. Wenn man 2 Personen zuhört wie die reden, dann hat man das Gefühl man ist im falschen Film. Das tönt so nach Tang-Tong-Ting-Tung-Dung-Tung-Tang und verschlucken tun die einiges, d,.h. wir haben gewaltige Mühe zu verstehen um was es überhaupt geht. Vom tönen her ist die Sprache nicht so liebevoll, romantisch, eher etwas hart und komisch. (Die Vietnamesen denken wohl dasselbe von uns, wenn sie Schweizerdeutsch hören!)
Geld:
Für 100 Dollar haben wir ca. 1,5 Mio Dong erhalten, d.h ein CHF = 10000 Dong Geldwechsel Nun als ich im Hotel einmal 100 Dollar wechselte war der Kurs identisch wie die Bank. Der Wechselmann an der Reception war ein jüngerer Typ. Die Dame die mir vorher das Geld in das Schliessfach legte, hat mich an diesen Jungen verwiesen. Vor mir wechselten 3 junge Japaner gerade Geld. Unmittelbar nach der Auszahlung des Geldes setzten sich die drei Japaner die vor uns wechselten hin und zählten das Geld, warum dachte wohl unsere Tochter Caroline, und als einer der Japaner zurück kam zum Wechselmann, haben wir es für besser gefunden uns auch hinzusetzen und das Geld zu zählen. Tatsächlich fehlten von 3 10 er Set mit 50'000.- Dong Noten bei einem Haufen 50000.- Wir zählten 3 mal. Doch es waren wirklich nur 9 Noten anstelle 10 Noten bei einem Set, die 10. Note haben wir bis heute nicht gefunden!
Eidechsen
Nun in einem der schönsten Hotels der Stadt wo unten die Bar ist, oben Restaurant u.s.w. kann man im schön klimatisierten Raum einfach während dem Kaffee trinken schöne hübsche Eidechsen beobachten, wie die da so rumlaufen. Es ist wirklich gemütlich, andere haben Hunde als Haustiere, wir haben hier Eidechsen die uns so schön gemütlich zuguckten, es war echt romantisch.
Service:
Der ist ganz speziell. Man darf sich nicht stören, wenn man die Serviette auf den Schoss gelegt bekommt. Man darf sich aber auch nicht stören, wenn man Vorspeise bestellt, z.B. Suppe und Fleisch und Salat und dann die Suppe nach dem Essen kommt. Man hat eine andere Denkart, habe aber die noch nicht ganz verstanden, muss noch einiges erlernen. Wir bestellten dann immer nur noch eines nach dem anderen so wie wir es wollten.
Hochzeit:
Nun wenn nur 10 % scheiden und man 80 Mio. Einwohner hat, dann wird auch geheiratet. Dies ist aber in Vietnam eine Besonderheit. Die Frauen und Männer laufen an so einem Tage wie aus dem Jelmoli - Katalog Vietnam, herum. Dass da an so einem Fest aber enorm viele kommen, ist auch ein Wink, dass ein gutes Familienleben besteht. Die Hochzeit die wir am Samstag beobachten durften, war besonders. Das Brautpaar hat in unserem Hotel im Eingang nur Gäste empfangen, begrüsst und wieder verabschiedet. Angeblich zahlen muss der Papi des Ehemannes, mit so vielen Leuten kann so was aber recht teuer kommen!
Frauen
Besonders sieht es aus, wenn man junge Mädchen sieht in ganz weissen Kleidern. Es sind eine Art Anzüge. Schneeweiss auf Fahrräder, Motorräder u.s.w. fahren diese Damen stolz auch in der Stadt herum. Angeblich sind das Frauen die nach dem 9. Schuljahr noch weiter in die Schule gehen, d.h. solche die das Abitur machen.
Photo
Schmutz
Im grossen und ganzen ist die Stadt sauber, die Leute sind sauber, die Kleider der Leute sind sauber, für die Umstände eigentlich fast erstaunlich. Sitzt man in ein Taxi oder in einem Firmenauto, kann man sagen es ist alles in ordentlichem und gutem Zustand.
Wäsche Service im Hotel
Ein Paar Hosen, 1 Hemd, 1 Unterhemd, 1 Paar Socken und 1 Unterhose kostet zum Waschen im 8 Stunden Service 47 355 Gong = ca. 4 CHF. Klar, dass ich vor der Rückreise alle meine Wäsche hier noch waschen lasse.
Detailpreise; Hosen 1,3 Fr, Hemd 0,9 Fr., Unterhosen 0,5 und Unterhemd 0,5 Fr Socken 0,35 Fr. Und zu sagen ist, dass es in einem teuren Hotel so ist.
Getränkekosten
Ein Bier kostet 12`000 Gong das ist ca. 1 Franken. Der Wein ist teuer, im Restaurant zahlt man ca. 150’000.- bis 200’000.- Dong d.h. 14.- bis 18 CHF. Angeblich ist 60% Zoll auf dem Wein. Mineralwasser, 0,70 Fr. Mehrwertsteuer auf allem 10%, für den Service 5%.
Polizei:
Entgegen von früher (für mich von 5 Jahren) stehen heute an jeder Ecke einige Polizisten, die vor allem die Motorradfahrer erziehen wollen. Vor jedem Hotel oder Strassenkaffee sitzen die Boys.
Verbindliche Angaben über Vietnam
Vietnam 330'991 km hat 80 Millionen Einwohner. Hat als westliche Nachbarländer Laos, Kambodscha, Süd undOst. Das Chinesische Meer und nördlich grenzt es an China. Die Küstenlänge von Vietnam ist 3260 Km. Höchster Berg 3142 m der Höchste von Südost Aisen, Mount Fansipan. Das populästes Gebiet soll Rode Fluss Tal sein, Red River Delta, 15000 qKm und 3000 Km lang. Im Süden, d.h Saigon HCM gibt es 2 grosse Flüsse, Red River 122109 qm Wasser, und der Mekong River 1,4 Millionen qm Wasser.
Bodenschätze; Kohlen, Eisen, Aluminium, Zinn und Oel, Agrar und Holz. Hergestellt werden: Nüsse, Gummi, Lack, Spazierstöcke, Jute, Kaffee, Tee, Reis, Mais, süsse Kartoffel, Soja Bohnen, Tabak, Wolle, Kokosnuss, Zucker, tropische und südtropische Früchte. Mittlere durchschnittliche Temperatur: über 20 Grad. Hanoi, 23,4 Grad, HCM, Saigon 26,9 Grad.
Geschichte
Vietnam hatte 5 Zeiten. Besatzung von den Chinesen: 189 vor Christus und 939 nach Christus. Mit lokalen Königen besetzt: 939 bis 1860, französische Kolonialzeit. 1860 bis 1945. Gründung der sozialistischen Republik vom Präsident Ho Chi Minh 1945 bis heute. Vietnam hat 55 ethnische Gruppen, wovon 2 Hauptgruppen sind. 88 Prozent , der Rest sind ethnische Minderheiten
Zusammenfassend kann man über Vietnam sagen, mindestens über den Teil, den wir kennen lernen durften, also Saigon:
Die Leute sind nett und zuvorkommend. Sie sind wohl sehr arm, leben aber gerne. Viele arbeiten Sonntags freiwillig. Samstags arbeiten ist normal. In der Giesserei, die wir besuchen konnten, erhält ein Arbeiter im Monat durchschnittlich zwischen 50.-- und 99.-- CHF. Sie sind ausserdem sehr wissensbegierig. Vielleicht spielt es ja auch eine Rolle, was dieses Land in einem Krieg durchmachen musste. Jedenfalls, wir möchten das Land und seine Leute noch besser kennen und verstehen lernen.

Photos Internet
Gibt es Krieg oder nicht? Mehr den je wünschen wir uns, dass alle genügend vernünftig sind, um so etwas zu verhindern. Wir wünschen uns auch, dass die Grossen nicht dazu verleitet werden, Spielplätze für Kriegführung mit Menschen zu finden.
Ob der 11. September das Problem ist, fragen wir uns. Wir haben ernsthaft überlegt, wie in 2 Gebäuden welche 40'000 Leute fassen können, mitten in einem Arbeitstag bei den knallharten Amerikaner, wo man fliegt, wenn man nicht arbeitet, eigentlich gar nicht so viele Menschen anwesend waren. Waren da wirklich alle Leute im Gebäude, die hätten da sein müssen?
Aufgrund einiger Beobachtungen haben wir einige Fragen, die aber interessanterweise selten in der Presse gestellt werden, warum?
Auch ein Thema, das uns beschäftigt, ist, wenn Gewalt mit Gewalt beantwortet wird.
Wer tötet wird getötet, dies zeigt ja in bestimmten Ländern die Todesstrafe. Dass gerade in den Ländern die Gewalt viel brutaler ist als in der Zivilisation oder den nicht so gewaltliebenden Ländern, sollte uns alle bewegen, alles daran zu setzen, dass weltweit generell die Todesstrafe abgeschafft wird. Wir sind sicher, dass solche Härte in jedem Menschen eine noch grössere Härte erzeugt. Ein Wort wie Liebe, Zuneigung und Verständnis?
Werden nicht sogar die vielen Scheidungen ausgelöst dadurch, dass man einerseits alles Gute will, anderseits aber wieder blutige Köpfe bald aus jeder Fernsehmeldung täglich mehrmals ansehen darf?
Eines können wir machen: die USA als ehemaliges Vorbild streichen und so zu behandeln, bis sie es erkennen, indem wir USA Produkte meiden. Nicht dass wir uns Schlechtes wünschen für die USA, im Gegenteil, doch Kriegsideen müssen anders in den Köpfen verarbeitet werden.
Es hat uns bewegt, als wir im TV sahen, wie die Amerikaner außerhalb der USA, Leute aus Afghanistan inhaftierten, Gewalt zeigten und wieder Gewalt ernten dürfen.
Hier müssen wir uns dafür einsetzen, dass so etwas unmöglich wird. Religionen sollten hier alle zusammen als Freunde einen Weg suchen, damit alle Platz haben.
Auch Israel und Palästina ist eine Schande für die heutige Zeit. Wie können wir unseren Kindern erklären, dass man nicht hauen und schlagen soll, wenn täglich schöne Bilder über unsere Bildschirme ziehen, die mit Schlag eins gerne Schlag zwei, bis in die Unendlichkeit gehen?
Hätten wir politisch ein wenig Einfluss, wir würden sofort in den Flieger sitzen, dahin reisen und denen einmal klar machen, dass sie eine Schande sind für die Erde mit ihrem Verhalten. Die hässlichen, täglichen Meldungen, die immer wieder neue Tote beinhalten, welche durch die Dummheit von „Politbossen" verursacht werden, müssten doch von uns geregelt werden können. Und wenn man hingeht und den Leuten neues Land kauft und schenkt, nur um Frieden zu erreichen.
Aber wir sind Spezialisten im Reden über Frieden, aber das reicht nicht, dazu muss man auch handeln.
Im Voraus ein herzliches Dankeschön an jeden Politiker, der auch nebst der CH-Politik einmal diese Probleme beachtet und entsprechend handelt.
Denkt an die Kinder, die sich eigentlich lieber mit freuen sollten am TV, wenn sich da zwei verfeindete Politiker die Hände vor der Kamera schütteln und wenn möglich, sogar noch umarmen.
Bis zum nächsten Mal und herzliche Grüsse
Iris und Hans-Peter Widmer
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