fakten & ansichten und politik
Jahrgang 6, Ausgabe 7 November 2003
THEMEN u.a.
Danke an die Politiker für die netten Antworten
Auch Kanzler Schröder hat uns beeindruckt
Außerdem einige News von uns:
Liebe Leser und Leserinnen
Vielen Dank für die freundlichen Briefe nach dem letzten Polit - Fakten Versand. Wir freuen uns darüber, dass wir in einem so netten Umfeld agieren können. Dass Politik hart ist und von uns als Hobby betrieben werden kann, nebst dem vielen Arbeiten, ist aber auch schön.
Iris & Hans-Peter Widmer
Postfach 4317 – CH - 5000 Aarau
Tel 062 752 42 60
Fax 062 752 48 61


Hans-Peter + Iris Widmer Sven bald 15

Jimmy bald 17 Caroline 19
Wer wir sind? Ein Ehepaar mit 3 Kindern, die gerne mal etwas nennen, was uns bedrückt oder woran wir Freude haben.
Mit großem Bedauern haben wir die Kriegspläne gemäß den Medien aus den USA beobachtet. Und mit ebenfalls großem Bedauern stellen wir auch fest, dass England dabei ist. Und mit noch größerem Unwillen sehen wir nun, was im Irak abläuft. Die täglichen Angriffe, bei welchen sehr viele Unschuldige ihr Leben verlieren! Wir waren früher sehr USA freundlich und haben auch immer wieder ein Auge auf die Engländer geworfen. Viele Tage und Monate haben wir in den Ländern verbracht. Im Gegenzug waren wir auch lange Zeit in Russland. (14 Monate im Uralgebirge für eine CH Firma als Monteur) Die Wende 1989 war komisch. Plötzlich wurden die Waffen reduziert, plötzlich wurde in den Raum gestellt, dass wir alle dumm waren, dass man überhaupt ein Wort wie Krieg kannte. Eigentlich war es sehr erfreulich einerseits, anderseits, hatte man aber das seltsame Gefühl, wie konnte man viele Jahre miterleben, hautnah wenn man im Osten war, wie der Westen ein böser Feind sei, war man im Westen, war da das „Mediengeschrei" genau gleich nur gerade in der entgegengesetzten Richtung. Wir haben uns oft gefragt wie kann man so leben? Gerade in der Zeit erlebten wir hautnahe Beziehung mit dem Russischen Geheimdienst und der CH Bundespolizei. Es war sehr interessant, wie beide Seiten etwas von uns wollten. Dank Freunden, vor allem dank Freunden aus der damaligen UDSSR, nämlich ein Bitte an einen Freund eines KGB – Bosses, dass man uns bitte in Ruhe lässt. Es nützte, man hat uns in Ruhe gelassen. Dass aber die Schweizer Bundespolizei damals enttäuscht war, weil man eine Informationsstelle, welche gesagt hätte, was die eigentlich wollen da aus dem Osten, verloren hatte, stimmte uns nachdenklich. Ja nachdenklich, denn seither konnten wir wieder ruhig schlafen.
Doch, wo sind wir nun heute da angelangt, der Kalte Krieg ist vorbei und man redet vom Frieden.
Bedenkt man, ob nun der 11. September der Grund ist für eine Kriegsführung? Der Kriegsgedanke zermürbt unsere Gutmütigkeit. Es nagt, dass man noch vor wenigen Jahren gedacht hat, eigentlich könnten wir die Armee abschaffen.
Nein, heute denkt man wieder, zum Glück haben wir eine Armee! Nein, noch einen Schritt weiter, hoffentlich sind wir nicht zu schwach!
Wir haben heute Angst vor den Aggressionen. Vor allem haben wir Angst, weil man erkennt, dass man wieder der Meinung entgegen geht, dass die Worte stimmen! „Die primitivste Art sich zu verständigen ist das Reden !"
Den Namen StorebroÒ haben wir vor 2 Wochen an Storebro verkauft, die Storebro Maschinen werden weiterhin gebaut in Schweden und wir verkaufen auch wieder Storebro CNC Drehmaschinen, fragen Sie bei Bedarf an.
Wir haben neue Geschäftsfelder begonnen, welche gute Resultate zeigen z.B. mit Transportfahrzeugen.
Wir arbeiten daran das Patent der VDSFÒ Verfahrens zu verkaufen, d.h. unser Patent das noch 10 Jahre gilt und CH und BRD geschützt ist, soll anderen Maschinenkomponenten und Maschinenbetten- Hersteller auch etwas nützen.
Metall entspannen mit Vibration wird von uns nicht mehr wie bis anhin „stiefmütterlich" behandelt; es soll mit ein Kerngeschäft sein. Wir bauen wieder fünf neue Entspannungsanlagen. Auch Storebro Schweden baut ihre neuen Maschinen weiterhin mit unserem Verfahren und vibriert mit 2 Anlagen von uns alle Maschinenbetten.
Danke an die Politiker, danke an den Bundesrat
Das Politfakten und Ansichten Nr. 6 haben wir ab Sommer 2002 versandt. Alle Bundesräte erhielten es. Was wir sensationell fanden, dass tatsächlich innert einer Woche 6 Bundesräte auf unsere Fakten geantwortet haben. Die meisten haben persönlich geschrieben. Ab Dezember 02 haben wir an alle Nationalräte und an alle Ständeräte geschrieben und es hat uns noch mehr gefreut, dass enorm viele sich bedankten und eigentlich über jede Partei hinweg aus jeder Richtung, Antworten kamen. Wir haben dadurch erkannt, dass eigentlich nicht die Partei der Schlüssel ist, sondern das Thema. So, wie wir es schon im Fakten 6 über unsere Parteizugehörigkeit, geschrieben haben.
Wir möchten heute sagen, dass wir nicht keiner Partei angehören, sondern eher gehören wir jeder Partei an. Es freute uns außerordentlich, dass man so positiv auf unsere Aktion reagiert hat. Hiermit nochmals ein recht herzliches Dankeschön.
Wenn es in Parteien nur um das Geld gehen würde, würden wir, Iris + Hans-Peter Widmer, alle Parteibeiträge zahlen, nur um das System so zu unterstützen wie es ist, nämlich TIP-TOP.
Es ist erstaunlich, wie unser Lehrlingssystem funktioniert. Im Zuge eines Grossauftrages haben wir eine Personaleinstellaktion organisiert. Es kamen viele zu uns und haben sich beworben, wir hatten selten so viel Auswahl wie im Sommer 2002. Aber es war auch offensichtlich, für unsere Tätigkeiten sind die Leute nicht richtig vorbereitet. So schrieben wir dann an das Lehrlingsamt folgendes:
Sehr geehrter Herr ****,
Wir haben in letzter Zeit einige neue Mitarbeiter eingestellt und dabei festgestellt, dass das Wissen im Bereich Maschinenbau sehr bescheiden ist. D.h. man erkennt, dass vorwiegend das Lohnfertigungswissen gross ist, aber für unsere Anforderungen praktisch keine Leute erhältlich sind.
Wir haben dank Patenten für den Schwermaschinenbau zukunftsträchtige Lösungen. Haben nun auch das Deutsche Patent erhalten. Was uns aber sehr beschäftigt, wenn wir einen 3. Lehrjahr Mechapraktiker im Hause haben, der besser ist als neue Leute die mit Löhnen über CHF 5000.- bei uns beginnen. Es muss unbedingt im Lernprogramm etwas passieren. U.a. Thema Schaben im Schwermaschinenbau ist unumgänglich, doch hier muss man Pensionäre holen! Denn es ist für uns nicht finanzierbar, dass wir so teuere Leute schulen müssen, denn sonst sind Lösungen in Billiglohnländer das Personal zu schulen besser zu finanzieren, und diese Frage stellt sich sicher auch in anderen Unternehmen.
"Können Sie uns bitte mitteilen, wie heute die langfristige Planung im Lehrprogramm ist, resp. Wer beeinflusst dies? Wer macht diese Planung? Maschinenbauer?"
Im weiteren stellen wir fest, dass wenn wir Ware einkaufen aus dem Ausland, Lohnfertigungsteile zu einem Drittel der Schweizerpreise, heute die Qualität der Produkte aus der Schweiz eher schlechter sind als aus dem Ausland. Halbfertige Teilelieferungen, und teuer wie wenn die Ware aus Gold wäre!
Im Interesse für den Standort Schweiz, Thema Maschinenbau bitten wir um Ihre Unterstützung. Es sind genügend Firmen verschwunden, wie Schäublin, Aciera, SIP, Oerlikon u.s.w. Oder ans Ausland verkauft wie: Tripet, Kellenberger, Maag, Escher Wyss, Buss Pratteln, Sauer, ABB u.s.w .
Wir bitten, sofern möglich um den schriftlichen Verhandlungsweg, da wir an einem Großauftrag sind und die nächsten Monate sehr stark beschäftigt sein werden.
...................
Nun das Lehrlingssamt hat uns persönlich, sehr freundlich zurückgeschrieben und mitgeteilt, dass da ein Amt in Winterthur zuständig sei. Gleichzeitig haben wir alle 7 Bundesräte angefragt, resp. gebeten, sich auch dafür einzusetzen.
Freundlicherweise kamen da sehr interessante Rückantworten. Einerseits das dafür verantwortliche Departement, anderseits aber auch ein Departement das nicht dafür verantwortlich ist, trotzdem freute uns die Reaktion.
U.a. vom Eidg. Polizei und Justizdepartement, welches uns mitgeteilt hat, dass sie die Problematik kennen und die gleichen Ausbildungsprobleme haben.
Das SWISSMEM Lehrlingssamt hat geantwortet, d.h. die zuständige Person. Leider per Telefon, nicht wie gewünscht in schriftlicher Form. Wir haben nun nochmals gebeten dies nachzuholen, so können wir dann weiter versuchen, ob man den Maschinenbau nicht wieder zu einem grossen Thema in der Schweiz machen kann. Wir haben ein Ziel, wir wollen einfach gut sein und sind selber in keiner Art und Weise mit uns zufrieden. Als müssen wir etwas tun. Und es reicht nicht nur an sich zu arbeiten, es sollen auch andere davon etwas miternten können.
Wir haben den Auftrag für Vietnam Maschinen und Werkzeuge zu suchen. Wenn Sie Drehmaschinen, Fräsmaschinen, Werk- zeuge, Messmittel haben zum verkaufen, bitte mitteilen. Wir kaufen dies zusammen für die Vietnamesen.
Wir suchen mittelfristig neue Räumlichkeiten mit einem Vorkaufsrecht. Büro und Werkstatt. Wenn Sie etwas hören, bitte mitteilen.
Auch Kanzler Schröder hat uns geschrieben
Nebst der Politik der Schweiz verfolgen wir mit grossem Interessen die Politik von Deutschland.
An einem Sonntag morgen haben wir Kanzler Schröder ein Handschreiben gemacht und Polit Fakten Nr. 6 zugestellt. Die Worte waren wie folgt:
Politik Deutschland. Datum: 8.12.2002
S
ehr geehrte Herr Bundeskanzler SchröderSeit vielen Jahren beobachten wir die deutsche Politik. Uns bewegt es, dass man nicht mehr und näher zusammen sitzen kann.
In der Beilage eine Info über die Schweiz und es freut uns , wenn es Deutschland und Ihnen gut geht.
Freundliche Grüsse
Iris & Hans-Peter Widmer
Die Antwort kam aus dem Bundeskanzleramt Berlin am 23.12.2002
Sehr geehrter Herr Widmer,
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mich gebeten, Ihnen für Ihr freundliches Schreiben vom 8.Dezember 2002 zu danken.
Ihre Ausführungen und Ihre beigefügten Informationen über die Schweiz wurden hier aufmerksam aufgenommen.
Mit freundlichen Grüssen, W. B.
Nachfolgend sagen wir aber auch hiermit dem Kanzler Schröder ein herzliches Danke schön, dass er uns geantwortet hat und wir werden wirklich mit noch mehr Gedankeneinsatz daran arbeiten Lösungen für einen Wirtschaftsaufschwung zu finden, welche weit über die Schweizer Landesgrenze gehen soll.
Doch eins sollten wir uns vornehmen:
Nicht nur an Morgen denken, sondern eben viel weiter, aber auch nicht mit Kriegsideen die Wirtschaft ankurbeln, dies bitte nicht. Amerika will es sicher auch nicht, tut es dies wirklich?
Wir bauen Maschinen um, wenn kein zu grosser Termindruck besteht, dafür kosten-vernünftig. Wir ersetzen alte CNC Steuerungen gegen neue Multitron oder Sinumerik CNC Steuerung 802C oder 802D. Wir sind aber auch nicht abgeneigt, neues anzutasten, wir wollen dieses Geschäftsfeld in der Zukunft weiter betreuen.
Wir machen Service an Sinumerik 810T. Bitte denken Sie an die Datensicherungen! Nicht selten müssen wir mit grossem Aufwand viele Stunden aufwenden, weil nie eine Datensicherung gemacht wurde. Wenn Sie nicht die richtigen Programme haben, fordern sie unsere Hilfe an, wir können es auch verbinden mit einem anderen Projekt in Ihrer Nähe, damit die Kosten nicht zu hoch sind.
Um unsere Bemerkungen aus dem Politfakten 6 nicht nur mit einem kurzen Text wieder zu vergessen, haben wir einen 2. Schritt unternommen und Anfangs Jahr 2003 ein Rundschreiben begonnen mit folgendem Wortlaut.
Gibt es noch Wirtschaftswunder?
Sehr geehrter Herr *****
Seit Jahren fragen wir uns, warum man jährlich weltweit sehr viel Geld für die Rüstung ausgeben muss. Geld das oft nach 20 Jahren wieder verschrottet wird.
Anderseits haben unsere Grossväter einmal ein Tunnel durch den Gotthard gebaut, wovon heute viele Leute noch leben. D.h. dieses Geld von damals wurde nicht verschrottet.
Wir versuchen ein Konzept zu erarbeiten, in welchem man ab Basel bis Chiasso ein Tunnel bauen wird und dadurch viele positive Punkte bewegen kann, ohne nur die Nutzen in den Vordergrund zu stellen.
Nachfolgend ein paar Punkte für das Projekt.
Viel Arbeit für uns und unsere Nord- und Süd Nachbarn.
Das Geld wäre für etwas angelegt das in 200 Jahren noch da ist, d.h. uns überleben wird. Was bei der Rüstung schwieriger zu machen ist, wobei auch der Gedanke beim Tunnelprojekt mit in Betracht gezogen werden kann, was die Bevölkerungssicherheit angeht.
Kann Erdwärme genutzt werden um Energie herstellen zu können bei dem Tunnelprojekt? D.h. indirekter Projektnutzen zugunsten der Energieerzeugung zugunsten des Umweltschutzes.
Der Tunnel sollte wenige Stellen haben, wo er Übererde geführt wird, dass man eine Ausstiegsmöglichkeit hat an Nebenachsen der Strecke, und dass er auch vom Inland genutzt werden kann.
So ein Thema würde die gesamte Wirtschaft wieder etwas beflügeln, denn heute denkt jeder misstrauisch bald in jedem Punkt. Man traut Niemandem mehr, vor allem ist die Kriegsidee Irak, Nordkorea u.s.w. eine Verunsicherung vieler Leute. Aber ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen. Wenn man mit Kriegsideen Stimmen holen muss, dann ist man tief unten angelangt und gerade in diesem Punkt sollten wir entgegenwirken, alle zusammen, vor allem ein Vorzeigebeispiel sein, dass es noch viele lohnenswerte Projekte gibt die es gerade unseren Jungen ermöglicht mitzuwirken und mitzuernten.
Der Stellenwert der Schweiz umgeben von unseren EU Nachbarn, das Ansehen, würde viel noch nicht Voraussehbares, in Worten nicht Nennbares, Positives mit sich bringen.
d.h. wir brauchen Ihre Hilfe, die Politiker, Hochschulen, Banken, Unternehmer und vor allem die Bevölkerung zu so einem Projekt, sowie unsere nördlichen und südlichen Nachbarn. Ernten werden alle, bis hin zu den Kaufhäusern, deren Inhaber und Angesellte wieder Freude und Mut haben, wenn zukunftsträchtige Pläne geschmiedet werden.
Sind wir wirklich die richtigen Vorbilder für unsere Jungen? Oder ist das Langzeitgedächtnis durch die Medienbeeinflussung so abgeschrumpft, dass man nur noch an den nächsten Zahltag denken kann? Haben es die Jungen nicht verdient mit Würde an ihre Vorfahren zu denken, so wie wir es heute über unsere alten Pioniere von damals mit immer wieder erneuter Bewunderung tun können? Das waren doch noch Genies, oder?
Nicht nur Geldmacher mit Papieren herumschieben, ohne die Arbeitenden genügend daran beteiligen zu lassen
, schlimmer noch diese dann noch bluten zu lassen wenn es nicht so ganz „geklappt" hat!?Wir sehen eine grosse Zukunft, wenn man das Geld sieht. Nicht in Noten, Gold oder auf unbenützten schlafenden Konten liegen lässt, sondern in Sachen die langlebig sind und vielen etwas bringt einsetzen tut. Ja auch Schulden für so etwas ist viel weniger schlimm, denn man hat ja etwas davon und kann viele Jahre dafür für die Schuldtilgung verwenden. Die Banken hätten auch hier noch viele unausgeschöpfte Möglichkeiten
.Danke im Voraus für Ihre Stellungnahme oder auch Ihre direkte oder indirekte Unterstützung. Und denken Sie bitte, wenn Sie eine bessere Idee haben die Wirtschaft wieder bewegen zu können, es muss nicht nur das Projekt sein, doch es liegt uns viel daran für unsere junge Generation etwas vorzubereiten das nichts mit der täglichen „Säbelrassel – Werbung" weniger, mächtigen Alten zu tun hat.
Bis bald
freundliche Grüsse
Die Antwort vom zuständigen Bundesrat kam prompt und auch gut argumentiert. Leider aber nicht so, wie wir es uns wünschten. Es sind neue Vorstösse nötig.
Vor einiger Zeit haben wir die Idee verfolgt, dass wir etwas tun müssen für die Jungen. Auch Erfahrungen aus Angola und Vietnam d.h. selber dort gewesen zu sein, prägt. Wir haben mit dem Gedanken gespielt, dass unsere 3 kleinen Kinder (nun schon grösser!) eine Organisation führen werden die heisst „Kinder für Kinder ohne Krieg". Der Einfluss unserseits war natürlich nicht sehr klein. Wir haben also schon recht motivieren müssen, doch es ging. Nun unser Einfluss, durch die beruflichte Tätigkeit etwas zu wenig, um zu verhindern, dass die Kinder geprägt werden vom Schulsystem.
Wir kamen 1997 aus dem Schwedenwald in die
Schweiz zurück. In Schweden, wo man eher mit den Elchen im Wald reden konnte als mit Leuten, weil unser Haus 3 Km vom Dorf entfernt war im Wald, hatte man ja gar keine Aggressionsmöglichkeiten. Doch unsere Kinder haben dann in der Schweiz einen Prozess durchgemacht im harten Umfeld der Realität der hiesigen Schulen. Der Wortschatz wurde härter; die Ausländereinstellung hat sich verändert, dass wir selber noch nicht wenige Jahre vorher in Schweden auch Ausländer waren, haben unsere Jungs vergessen.So waren wir froh, dass wir den am gefährdetsten Jungen unseren Sohn Jimmy, nun täglich um uns haben und wir finden es heute schön, dass er plötzlich kommt und dem Vater wie der Mutter, ein Kuss auf die Backe drückt.
Wir werden daran arbeiten, dass das Projekt Kinder für Kinder ohne Krieg KFKOK wirklich von den Jungen weiter geführt wird.

Reportage BLICK v. 5.02.2001 Seite 14
Wir übernehmen Wartungsaufträge an CNC Maschinen zu vernünftigen Stundensätze, wir erstellen auch ein Programm, damit Sie es selber machen können und übernehmen nur die Kontrolle, um eine gute Wartung und niedrige Kosten zu haben. Wir setzen die Termine fest, fragen Ihre Rep. Abteilung wann wurde was gemacht. Wir können hartnäckige Fragen stellen die am besten so beantwortet werden: „ Ja wir haben alles gemacht". Wer keine Angst hat, wenn wir irgendwo Bleche abschrauben und nachsehen, handelt so wie sie es brauchen! Bis hin in Entwicklungsländer sehen wir wie Leute den Chefs erzählen, was man alles macht oder gemacht hat, doch die Tatsache kommt immer dann zum Vorschein, wenn wir an die Anlagen müssen und unter die Abdeckungen sehen. Mit wenig Geld viel nutzen! Nicht umsonst haben wir auch Stammkunden aus deutschen grossen Stahlwerken, die immer nur uns beauftragen, um mit ihren Leuten solche Inspektionsarbeiten durchzuführen.
Gibt es Krieg oder nicht? Mehr den je wünschen wir uns, dass alle genügend vernünftig sind, um so etwas zu verhindern. Wir wünschen uns auch, dass die Grossen nicht dazu verleitet werden, Spielplätze für Kriegführung mit Menschen zu finden.
Ob der 11. September das Problem ist, fragen wir uns. Wir haben ernsthaft überlegt, wie in 2 Gebäuden welche 40'000 Leute fassen können, mitten in einem Arbeitstag bei den knallharten Amerikaner, wo man fliegt, wenn man nicht arbeitet, eigentlich gar nicht so viele Menschen anwesend waren. Waren da wirklich alle Leute im Gebäude, die hätten da sein müssen?
Aufgrund einiger Beobachtungen haben wir einige Fragen, die aber interessanterweise selten in der Presse gestellt werden, warum?
Auch ein Thema, das uns beschäftigt, ist, wenn Gewalt mit Gewalt beantwortet wird.
Wer tötet wird getötet, dies zeigt ja in bestimmten Ländern die Todesstrafe. Dass gerade in den Ländern die Gewalt viel brutaler ist als in der Zivilisation oder den nicht so gewaltliebenden Ländern, sollte uns alle bewegen, alles daran zu setzen, dass weltweit generell die Todesstrafe abgeschafft wird. Wir sind sicher, dass solche Härte in jedem Menschen eine noch grössere Härte erzeugt. Ein Wort wie Liebe, Zuneigung und Verständnis?
Werden nicht sogar die vielen Scheidungen ausgelöst dadurch, dass man einerseits alles Gute will, anderseits aber wieder blutige Köpfe bald aus jeder Fernsehmeldung täglich mehrmals ansehen darf?
Eines können wir machen: die USA als ehemaliges Vorbild streichen und so zu behandeln, bis sie es erkennen, indem wir USA Produkte meiden. Nicht dass wir uns Schlechtes wünschen für die USA, im Gegenteil, doch Kriegsideen müssen anders in den Köpfen verarbeitet werden.
Es hat uns bewegt, als wir im TV sahen, wie die Amerikaner außerhalb der USA, Leute aus Afghanistan inhaftierten, Gewalt zeigten und wieder Gewalt ernten dürfen.
Hier müssen wir uns dafür einsetzen, dass so etwas unmöglich wird. Religionen sollten hier alle zusammen als Freunde einen Weg suchen, damit alle Platz haben.
Auch Israel und Palästina ist eine Schande für die heutige Zeit. Wie können wir unseren Kindern erklären, dass man nicht hauen und schlagen soll, wenn täglich schöne Bilder über unsere Bildschirme ziehen, die mit Schlag eins gerne Schlag zwei, bis in die Unendlichkeit gehen?
Hätten wir politisch ein wenig Einfluss, wir würden sofort in den Flieger sitzen, dahin reisen und denen einmal klar machen, dass sie eine Schande sind für die Erde mit ihrem Verhalten. Die hässlichen, täglichen Meldungen, die immer wieder neue Tote beinhalten, welche durch die Dummheit von „Politbossen" verursacht werden, müssten doch von uns geregelt werden können. Und wenn man hingeht und den Leuten neues Land kauft und schenkt, nur um Frieden zu erreichen.
Aber wir sind Spezialisten im Reden über Frieden, aber das reicht nicht, dazu muss man auch handeln.
Im Voraus ein herzliches Dankeschön an jeden Politiker, der auch nebst der CH-Politik einmal diese Probleme beachtet und entsprechend handelt.
Denkt an die Kinder, die sich eigentlich lieber mit freuen sollten am TV, wenn sich da zwei verfeindete Politiker die Hände vor der Kamera schütteln und wenn möglich, sogar noch umarmen.
Bis zum nächsten Mal und herzliche Grüsse
Iris und Hans-Peter Widmer
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